1902

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JANUAR

0101D: Schweizerische Bundesbahnen

  • Die Schweizerische Bundesbahnen AG nimmt ihren Betrieb auf.

0101D: Urheberrechtsgesetz

  • Das deutsche Urheberrechtsgesetz tritt in Kraft.

0130D: Anglo-Japanische Allianz

  • Das Vereinigte Königreich und das Kaiserreich Japan gehen die Anglo-Japanische Allianz ein.

MAI

0531D: Friedensvertrag von Vereeniging

  • Mit dem Friedensvertrag von Vereeniging endet der Burenkrieg in Südafrika.

SEPTEMBER

0901D: Die Reise zum Mond (Stummfilm)

  • Die Reise zum Mond (Originaltitel: Le Voyage dans la Lune) ist ein Science-Fiction-Film des französischen Filmpioniers Georges Méliès aus dem Jahr 1902.
  • Eintrag in der Filmdatenbank (imdb.com)
  • Die Idee, im Kino Geschichten zu erzählen, die größer und unwahrscheinlicher sein sollten als das Leben selbst, stammt von dem Schausteller und Illusionisten George Méliès. Der Franzose erbaute dazu das erste Filmstudio mit bemalten Pappkulissen. Sein berühmtester Film zeigte den begeisterten Zuschauern eine fantastische "Reise zum Mond". (dradio Kalenderblatt 2007)

NOVEMBER

1102D: Scottish National Antarctic Expedition

  • Die Scottish National Antarctic Expedition beginnt.

LEXIKON

American Automobile Association

  • Die American Automobile Association ist mit 46 Mio. Mitgliedern der größte Verkehrsclub der USA und somit das amerikanische Gegenstück zum deutschen ADAC, mit dem sie kooperiert.

Babel-Bibel-Streit

  • Der Babel-Bibel-Streit – in der Literatur auch Bibel-Babel-Streit – ist ein altorientalistisch-theologischer Diskurs des frühen 20. Jahrhunderts. Obwohl er praktisch gleichzeitig mit dem Streit um den sogenannten Panbabylonismus stattfand und oft damit gleichgesetzt wird, sind beide Streitereignisse sowohl sachlich als auch personell strikt voneinander zu unterscheiden.

Cadillac

  • Cadillac ist eine Automarke des US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors, die gehobene Fahrzeugklassen produziert. Das ursprünglich unabhängige Unternehmen wurde am 22. August 1902 von Henry Martyn Leland gegründet. Es trägt den Namen des Franzosen Antoine Laumet de La Mothe, Sieur de Cadillac, der im Jahr 1701 die Stadt Detroit (Michigan) gründete. 1909 wurde Cadillac Mitglied in der neuen General-Motors-Gruppe. Legendär wurde die Marke für ihre Automobile mit 16-Zylinder-Motoren zwischen 1930 und 1940. Von 1927 bis 1940 bot Cadillac auch Automobile unter der Marke LaSalle an.

Der Brief des Lord Chandos (Hofmannsthal)

  • Ein frühes Dichtergenie schwört dem Schreiben ab, weil ihm die Worte plötzlich suspekt geworden sind. Die Situation, die der 28-jährige Hugo von Hofmannsthal in seinem fiktiven Brief eines englischen Lords an den Philosophen und Naturwissenschaftler Francis Bacon geschaffen hat, verweist auf seine eigene Lage und weicht doch deutlich von ihr ab: Auch Hofmannsthal galt als Wunderkind, auch er ist ein Aristokrat, auch er durchläuft eine sprachskeptische Phase. Und doch ist seine eigene Dichterexistenz nicht infrage gestellt, geht kein zweijähriges literarisches Schweigen dem Text voraus. Hofmannsthal spielt an Lord Chandos radikal durch, was ihm selbst Unbehagen bereitet. Die auf das Jahr 1603 datierte historisch-fiktive Maskerade von 1902 befindet sich zwischen den Zeiten und Gattungen, sie ist ein sprachkritischer, poetologischer Essay in Briefform, ein künstlerisches Manifest, eine zentrale Schrift nicht nur in Hofmannsthals Werk, berühmt geworden als Schlüsseltext der Moderne. Hofmannsthal macht die Sprachkrise durch brillant gesetzte Worte höchst anschaulich; man begreift das Leid des Lords ebenso wie die plötzlichen Offenbarungen, die ihm zuteilwerden und die eine neue Dichtkunst aufscheinen lassen. (getAbstract)

Frauenstimmrechtsbewegung in Deutschland

  • Die Frauenstimmrechtsbewegung in Deutschland ent­wickelte sich ab den 1890er Jahren, als zum einen das allge­meine Wahl­recht für Männer auf die politi­sche Agenda kam und zum anderen die Frauen­bewe­gung durch die Be­schluss­fassung des Bürger­lichen Gesetz­buches (BGB) die Erfah­rung machte, dass die Anlie­gen der Frauen nicht gehört wurden. Der Begriff der Stimm­rechts­bewe­gung wird allge­mein auf einen Teil der bürger­lichen Frauen­bewe­gung bezogen. Doch auch die sozia­listi­sche Frauen­bewe­gung setzte sich für das Frauen­wahl­recht ein, wobei beide Seiten auf die gegen­seitige Abgren­zung Wert legten. Mit der Grün­dung des Deut­schen Vereins für Frauen­stimm­recht 1902 in Ham­burg be­gann die Organi­sations­phase der Bewe­gung. Nach der Liberali­sie­rung der Vereins­gesetze 1908 nahm die Zahl der Stimm­rechts­vereine und der darin enga­gierten Frauen stark zu. Welches Frauen­wahlrecht gefor­dert wurde, wurde kontro­vers disku­tiert, was schließ­lich zu einer Zersplit­terung der regio­nalen und loka­len Stimm­rechts­vereine in mehrere Dach­verbände führte. (Artikel des Tages)

Gemälde "Petermannchen" (Corinth)

  • Petermannchen, auch Petermannchen im roten Stuhl, ist der Titel eines Gemäldes des deutschen Malers Lovis Corinth. Es zeigt seine spätere Ehefrau Charlotte Berend. Das Bild wurde im Jahr 1902 gemalt und befand sich bis 2007 in Privatbesitz. Heute gehört es zur Sammlung des Jüdischen Museums Berlin, für das es 2007 von dem privaten Förderverein Verein der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums erworben wurde. Das Bild ist eines der frühesten Bilder Corinths von Charlotte Berend und es wurde von ihm bei ihrer ersten gemeinsamen Urlaubsreise an die Ostsee gemalt. Die Bildbezeichnung leitet sich von einem Kosenamen ab, den er ihr gab. Das Bild zeigt Charlotte Berend sitzend auf einem Lehnstuhl in einem Raum vor einem Fenster. Der Stuhl steht schräg zum Betrachter mit der offenen Sitzfläche zur unteren linken Ecke gewendet. Charlotte Berend sitzt so in ihm, dass sie weitgehend von der Seite gemalt wurde. Sie trägt ein schwarzes Kleid mit einem bunten Blumenmuster, weißen Rüschen und halblangen Ärmeln. (Artikel des Tages)

König Georg (Sachsen)

  • Georg (1832-1904) aus dem Haus der albertinischen Wettiner war 1902 bis 1904 König von Sachsen.

Museum Folkwang (Essen)

  • Das Museum Folkwang ist ein Kunstmuseum in Essen. Es wurde 1902 in Hagen von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus eröffnet und hatte lange Zeit eine Vorreiterrolle im Bereich der Modernen Kunst. Nach dem Tod von Osthaus 1921 wurde seine Sammlung nach Essen verkauft, wo sich der Folkwang-Museumsverein mit dem Ziel konstituiert hatte, sie zu erwerben. Seitdem wird das Museum dort weitergeführt. Die Sammlung enthält Werke des Impressionismus, des Expressionismus, des Surrealismus und weiterer Stilrichtungen der Modernen Kunst. Zudem besitzt das Museum Folkwang Objekte des Kunstgewerbes, eine graphische und eine photographische Sammlung. Während der Zeit des Nationalsozialismus verlor das Museum in der „Aktion Entartete Kunst“ 1400 Werke, darunter bedeutende Bestandteile der Sammlung. Nach dem Krieg konnten diese Verluste größtenteils durch Rückkauf oder Neuerwerbungen ersetzt werden. 2006 gab die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bekannt, den Neubau des Museums Folkwang zu finanzieren. Nach zwei Jahren Bauarbeiten ist der Neubau von David Chipperfield abgeschlossen und wurde im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 am 28. Januar 2010 offiziell eröffnet. (Artikel des Tages)

Oper "Adriana Lecouvreur" (Cilea)

  • Adriana Lecouvreur ist eine Oper in vier Akten von Francesco Cilea. Den Text verfasste Arturo Colautti nach einem Schauspiel von Eugène Scribe und Ernest Legouvé. Die Uraufführung fand am 6. November 1902 im Teatro Lirico in Mailand statt.

Oper "Das war ich!" (Blech)

  • Das war ich! - eine Dorfidylle in einem Akt - stammt vom Komponisten Leo Blech; in seinem Werkverzeichnis wird sie unter „op. 12“ geführt. Das Libretto stammt von Richard Batka unter Verwendung des gleichnamigen Schauspiels von Johann Hutt. Mit derselben Vorlage als Basis schuf der Komponist Johann Baptist Klerr seine Operette Die böse Nachbarin.

Oper "Pelléas et Mélisande" (Debussy)

  • Pelléas et Mélisande ist eine französische Oper in fünf Akten (15 Bildern). Die Gattungsbezeichnung des Komponisten lautet Drame lyrique. Die Musik stammt von Claude Debussy. Der Text ist eine Adaption des gleichnamigen Schauspiels von Maurice Maeterlinck. Uraufgeführt wurde die Oper am 30. April 1902 in Paris in der Opéra-Comique. 1905 überarbeitete Debussy die Instrumentation und änderte bzw verlängerte einige der orchestralen Zwischenspiele.
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Claude Debussys farbenreiches, schillerndes, aber schwieriges Werk wird zu einer der meistgespielten Opern des Jahres - das Debussy-Jahr 2012 machts möglich: «Pelléas et Mélisande» erlebt heuer rund 115 Aufführungen von 26 Produktionen in 25 Städten. Die Anforderungen dieser Oper sind allerdings hoch: ein grosses, farbiges, aber nie lautes Orchester; Sängerinnen und Sänger, die eigenartig blasse Figuren mit Leben füllen können. Dazu braucht es eine Regie, die den Stoff, voller Bilder, aber ohne eigentliche Geschichte, spannend zu erzählen vermag. Die «Diskothek im Zwei» hat es etwas einfacher: die Dirigentin Graziella Contratto und NZZ-Kritiker Peter Hagmann diskutieren fünf verschiedene Aufnahmen dieses zauberhaften Werkes. (DRS2 Diskothek im Zwei 2012)

Österreichische Fußballnationalmannschaft

  • Die öster­reichische Fußball­national­mannschaft ist die Auswahl­mannschaft des Öster­reichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Sie wird seit November 2011 von dem Schweizer Marcel Koller betreut und trägt ihre Heimspiele zum Groß­teil im Wiener Ernst-Happel-Stadion aus. Das erste histo­risch belegte Spiel eines öster­reichischen Auswahlteams bestritt eine multi­nationale Mannschaft aus Cisleithanien 1902 gegen die ungarische Fußball­national­mannschaft. Am 16. Mai 1931 gelang dann der Fußball­national­mannschaft der neu gegrün­deten Republik Österreich unter Teamchef Hugo Meisl ein Sieg gegen Schottland. Das sogenannte „Wunderteam“ fügte den Schotten damit die erste Niederlage auf dem europäischen Festland zu. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich gab es zwangsläufig auch keine National­mannschaft mehr. Erst mit der Wiedererrichtung der Republik Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg entstand auch wieder eine öster­reichische National­mannschaft, der bei der WM 1954 ein beachtlicher dritter Platz gelang, hinter dem Vizeweltmeister Ungarn und dem Weltmeister Deutschland. (Artikel des Tages)

Real Madrid (Sportverein)

  • Der Real Madrid Club de Fútbol, kurz Real Madrid, ist ein Fußball­verein aus Madrid. Die erste Mannschaft spielt gegenwärtig in der spanischen Primera División. Der Klub ist einer der berühmtesten Fußball­vereine der Welt. Mit zehn Erfolgen im Landes­meister­pokal und der UEFA Champions League sowie zwei UEFA-Pokal-Siegen ist der spanische Rekord­meister einer der erfolg­reichsten Vereine Europas. Obwohl Real Madrid ursprünglich als Fußball­verein gegründet wurde, besitzt der Klub auch eine Basket­ball­sektion, die mit ihren acht Erfolgen im Europa­pokal der Landes­meister, vier im Pokal der Pokal­sieger und je einem Sieg im Korać-Cup und ULEB Eurocup als erfolgreichster Verein Europas gilt. Anders als die Mehrzahl der europäischen Spitzen­klubs ist Real Madrid keine Kapital­gesellschaft, sondern weiterhin als Sport­verein organisiert und gehört deshalb vollständig und zu gleichen Anteilen seinen rund 90.000 Mitgliedern. Die Titel­sammlung von Real Madrid umfasst unter anderem 32 spanische Meister­titel, 19 Pokal­siege, zehn Siege im Europa­pokal der Lan­des­meister bzw. der Champions League und zwei Siege im UEFA-Pokal. In Würdigung der einzigartigen Erfolgs­geschichte auf nationaler und internationaler Ebene wurde der Verein im Jahr 2000 vom Welt­fußball­verband FIFA als „Bester Fußball­club des 20. Jahrhunderts“ ausgezeichnet. (Artikel des Tages)

Schauspiel "Ein Traumspiel" (Strindberg)

  • Nachdem August Strindberg einige Jahre ohne zu schreiben und am Rande des Wahnsinns in Paris gelebt hatte, kehrte er zu Beginn des neuen Jahrhunderts nach Schweden und in die psychische wie soziale Normalität zurück. 1901 heiratete er die Schauspielerin Harriet Bosse und begann seine letzte und produktivste Schaffensperiode. Doch noch im selben Jahr zerbrach die Ehe an zahllosen Streitereien und Strindbergs eigenwilligem Charakter. In dieser Krise schrieb er Ein Traumspiel, ein kurzes Drama in drei Akten, das die Alogik des Traums auf die Bühne bringt – und damit jahrtausendealte Formtraditionen über den Haufen wirft. Jenseits aller Realitätsprinzipien wie zeitlicher, räumlicher oder personaler Einheit entwirft Strindberg eine ungemein dichte Allegorie des irdischen Lebens als unaufhebbar dem Leiden verfallen. Mit halluzinatorischer Prägnanz und traumwandlerischer Klarheit verfolgt Ein Traumspiel den Besuch von Agnes, Tochter der indischen Gottheit Indra, bei den Menschen. Dieses rasante Kaleidoskop symbolisch aufgeladener Szenen gibt dem Pessimismus der Moderne eine frühe Stimme und nimmt Surrealismus, Dadaismus und absurdes Theater um Jahrzehnte vorweg. (getAbstract 2019)

Schauspiel "Monna Vanna" (Maeterlinck)

  • Monna Vanna ist ein Schauspiel von Maurice Maeterlinck in drei Aufzügen. Es wurde am 7. Mai 1902 im Nouveau-Théâtre in Paris uraufgeführt und gilt als Werk des Symbolismus.

Schauspiel "Nachtasyl" (Gorki)

  • Mit seinem Drama Nachtasyl brachte Maxim Gorki erstmals in der Geschichte des Theaters Angehörige der untersten Gesellschaftsschichten als Helden auf die Bühne. Nicht ein einzelner tragischer Charakter steht im Mittelpunkt des Stücks, sondern eine Gruppe von gescheiterten Existenzen – Kleinkriminelle, Exsträflinge, Säufer und Schläger –, die im Obdachlosenasyl nach dem Sinn des Lebens und der Arbeit fragen und auf ihre Weise alle nach der Wahrheit suchen. Als der Pilger Luka auftaucht und die Menschen mit seinen Lügengeschichten ermutigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aus dem Elend zu befreien, kommt für kurze Zeit Hoffnung auf. Doch schon bald versinken alle wieder in Suff, Streit und Resignation. Einer begeht sogar Selbstmord. Die christliche Barmherzigkeitslehre, so die zutiefst pessimistische Botschaft des Stücks, hilft den Menschen nicht weiter, sondern stürzt sie sogar noch tiefer ins Unglück. Bis heute ist Nachtasyl, das schon bei der Uraufführung im Jahr 1902 Begeisterung auslöste und seinen Autor schlagartig weltberühmt machte, Maxim Gorkis erfolgreichstes Stück. (getAbstract 2017)

Sinfonie op. 16 "Die vier Temperamente" (Nielsen)

  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Carl Nielsen gilt als einer der grossen Sinfoniker der klassischen Musik, trotzdem ist seine Musik nicht wirklich bekannt. Höchste Zeit also, im Jahr seines 150. Geburtstages diesen eigenständigen Komponisten näher kennenzulernen, zum Beispiel anhand seiner 2. Sinfonie. Diese Sinfonie op. 16 (die zweite von insgesamt sechs Sinfonien) entsteht in den Jahren 1901/02 und trägt wie oft bei Nielsen einen poetischen Titel: «Die vier Temperamente». Nielsen selbst soll ein ausgezeichneter Unterhalter gewesen sein und an allem interessiert, was die menschliche Natur so ausmacht. Auch wenn es ungeschliffen oder «anders» daherkommt. Die vier menschlichen Grundcharaktere hat Nielsen in jeweils einem Satz portraitiert, also den Choleriker, den Phlegmatiker, den Melancholiker und den Sanguiniker. Konkreter Anlass dazu war ihm ein Gemälde, das er in einem Landgasthaus entdeckt hatte. Was bei Nielsen musikalisch dabei entsteht, sind musikalische Charakterstudien, die (soweit sich das über Musik sagen lässt) eine psychologische Tiefe aufweisen. Gäste im Studio sind die Dirigentin Lisa-Lena Wüstendörfer und der Oboist Matthias Arter. Redaktion: Norbert Graf (SRF Diskothek im Zwei 2015)

Streichsextett "Verklärte Nacht" (Schönberg)

  • Verklärte Nacht für Streichsextett ist das op. 4 des österreichischen Komponisten Arnold Schönberg (1874–1951) und wurde inspiriert durch ein gleichnamiges Gedicht von Richard Dehmel. Die Uraufführung des 1899 entstandenen Werks fand 1902 statt. Schönberg selbst erstellte 1917 eine Fassung für Streichorchester, die er 1943 nochmals revidierte.

Ta Kung Pao (Zeitung)

  • Ta Kung Pao ist die älteste bis heute bestehende chinesischsprachige Zeitung in China. Sie hat ihren Hauptsitz im Distrikt Wan Chai auf Hong Kong Island und mehrere Lokalredaktionen in Festlandchina (unter anderem in Peking, Shanghai, Tianjin, in der Inneren Mongolei und in Guangzhou).

The Entertainer (Joplin)

  • The Entertainer, erschienen 1902, ist einer der bekanntesten Rags von Scott Joplin für Klavier solo. Er folgt im Aufbau im Wesentlichen der für klassische auskomponierte Rags typischen Struktur Einleitung AA BB A CC DD und existiert, da es sich im Original um ein technisch anspruchsvolles Werk handelt, in etlichen vereinfachenden Bearbeitungen sowie in Arrangements für verschiedene Besetzungen. Er findet in einer für eine Jazz-Band bearbeiteten Fassung neben anderen Rags Joplins auch Verwendung als Filmmusik in Der Clou.
  • Interpretation von Scott Joplin (youtube.com)

U-Bahn Berlin

  • Die Berliner U-Bahn bildet zusammen mit der S-Bahn und den Metrolinien bei Straßenbahn und Bus das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs in Berlin. Sie wurde 1902 eröffnet und besteht heute aus 173 Bahnhöfen, davon 139 unterirdisch. Die Nennspannung beider Systeme beträgt jeweils 750 Volt (Gleichstrom). Das Netz der Berliner U-Bahn umfasst zehn Linien mit insgesamt 146 Kilometer Länge, die von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) betrieben werden. Dabei kommen 1242 Fahrzeuge zum Einsatz. Im Jahr 2011 verzeichnete die BVG rund 937 Millionen Fahrgäste; gut die Hälfte davon (507,3 Millionen) benutzte die U-Bahn. Im Linienverkehr legen die U-Bahn-Züge 20,9 Millionen Nutzzugkilometer zurück. Die Aufwendungen für Energie betrugen bei der Berliner U-Bahn im Juli 2007 25 Cent für einen Wagenkilometer, woraus sich ein Durchschnittswert von 1,26 Euro je Zugkilometer ergab.

U-Bahn-Linie 2 (Berlin)

  • Die Linie U2 der U-Bahn Berlin hat 29 Stationen und ist 20,7 Kilometer lang. Sie beginnt im nordöstlich gelegenen Ortsteil Pankow, führt durch das östliche Zentrum mit dem Alexanderplatz und durch den alten Stadtkern über den Potsdamer Platz zum westlichen Zentrum (Wittenbergplatz, Bahnhof Zoo) und über das Olympiastadion zur Endstation Ruhleben. Wie die Linien U1, U3 und U4 gehört sie zum vor 1914 eröffneten Teilnetz der Berliner U-Bahn, das wegen der schmaleren Fahrzeuge und Tunnel als „Kleinprofil-Netz“ bezeichnet wird; der Bau begann am 9. September 1896. Aktuell wird auf der Linie U2 ein umfangreiches Sanierungsprogramm abgearbeitet. Die BVG plant, die Bahnhöfe Stadtmitte, Hausvogteiplatz und Spittelmarkt in den Ursprungszustand zurückzuversetzen. (Artikel des Tages)

Von der Heydt-Museum (Wuppertal-Elberfeld)

  • Das Von der Heydt-Museum ist ein Kunstmuseum in Wuppertal-Elberfeld, das 1902 als Städtisches Museum Elberfeld gegründet wurde. Seit 1961 trägt es den Namen von der Heydt in Erinnerung an die für die Förderung des Museums wichtige Bankiers­familie. Die Sammlung des Museums umfasst Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ein Sammlungs­schwerpunkt ist dabei die französische Malerei des 19. Jahrhunderts und die Moderne Kunst. Während der Zeit des National­sozialismus wurden im Von der Heydt-Museum zahlreiche Werke als Entartete Kunst beschlagnahmt und in der Folge veräußert oder vernichtet. Weitere Gemälde und Zeichnungen sind Kriegs­verluste. Nach dem Krieg konnten aber Lücken im Bestand wieder geschlossen werden. Seit Beginn der 1990er-Jahre nahm die Tätigkeit des Museums im Bereich der Sonder­ausstellungen zu. Diese riefen zum Teil über­regionales Interesse hervor. Der Kunst- und Museums­verein Wuppertal betreibt auch die Von der Heydt-Kunsthalle in der Barmer Ruhmes­halle. (Artikel des Tages)

Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi (Mailand)

  • Die Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi ist eine im Jahre 1902 gegründete private Wirtschaftsuniversität in Mailand. Die Universität bietet englisch und italienisch sprachige Studiengänge im Bereich der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an. Das MBA-Programm der SDA-Bocconi erzielte in der Rangfolge der Wirtschaftszeitung Financial Times im Jahre 2011 den 28. Rang. Die Hochschule ist Mitglied in der Vereinigung europäischer Wirtschaftshochschulen (CEMS) und Partner der Major Cities of Europe IT Users Group.

Quellen

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

10.03.2009 Artikel eröffnet

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