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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Theoderich_der_Gro%C3%9Fe König Theoderich der Große (474–526)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Theoderich_der_Gro%C3%9Fe König Theoderich der Große (474–526)] <br /> | ||
*Der Philosoph Anicius Manlius Severinus Boëthius, der kurz zuvor noch zum höchsten Staatsbeamten im Ostgotenreich befördert worden ist, wird von König Theoderich dem Großen unter der Anklage, Boëthius habe sich gegen ihn verschworen, inhaftiert. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Albinus_(Konsul_493) Flavius Albinus] <br />Albinus ist mehrmals am gotischen Königshof anwesend und wird verschiedentlich mit Aufträgen betraut. In diesem Zusammenhang wird er in eine folgenschwere politische Affäre verwickelt, deren Hintergründe nicht in allen Einzelheiten klar sind. Theoderichs Referendar Cyprianus fängt 522/23 Briefe des Albinus an den oströmischen Kaiser Justin I. ab. Der Inhalt ist nicht genau bekannt (es mag sich um kirchenpolitische Fragen und die gotische Thronfolge handeln), doch ist er offenbar so verfänglich, dass enthaltene Aussagen als Hochverrat ausgelegt werden können. Theoderichs Magister officiorum Boethius, ein Gelehrter und wie Albinus aus vornehmer Familie stammend, stellt sich schützend vor den Angeklagten, wobei er aber wenig politisches Fingerspitzengefühl beweist. Das Resultat ist der Sturz des Boethius durch seine politischen Feinde und dessen 524/26 vollzogene Hinrichtung. Albinus scheint trotz der von ihm zuvor bekleideten hohen Positionen weit weniger gotenfreundlich eingestellt zu sein als etwa Cyprianus und andere Aufsteiger. In diesem Sinne stellt die alte senatorische Elite nicht nur einen politischen Gegenspieler zur pro-gotischen Hofpartei dar, sondern macht sich auch selbst angreifbar. Das weitere Schicksal des Albinus ist unbekannt. Als Beschuldigter des auslösenden Vorfalls bleibt er jedoch kaum unbeschadet. Es wird daher vermutet, dass er ebenfalls zum Tode verurteilt wird. | ||
*[https://nds.wikipedia.org/wiki/Boethius Boëthius] <br />Der Philosoph Anicius Manlius Severinus Boëthius, der kurz zuvor noch zum höchsten Staatsbeamten im Ostgotenreich befördert worden ist, wird von König Theoderich dem Großen unter der Anklage, Boëthius habe sich gegen ihn verschworen, inhaftiert. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hormisdas_(Papst) Papst Hormisdas (514–523)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Hormisdas_(Papst) Papst Hormisdas (514–523)] <br /> | ||
*[[523#OSTGERMANEN | Fortsetzung 523]] [[Kategorie:Ostgotenreich]] | *[[523#OSTGERMANEN | Fortsetzung 523]] [[Kategorie:Ostgotenreich]] | ||
Aktuelle Version vom 8. Juni 2026, 06:20 Uhr
MAYA
Palenque
Calakmul
Tikal
Copan
PIKTEN
- König Galan Erilich (510–522)
- König Drest III. (522–527/530)
- König Drest IV. (522–531)
um 522: Beginn der Herrschaft von Drest IV. als König der Pikten. - um 522–527: Gemeinsame Herrschaft mit Drest III. (Sohn von Uudrost); die Quellen nennen 5 Jahre. - Fortsetzung 527
KELTEN
Ulaid
Connacht
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Wessex
Königreich Kent
- König Ohta (512–522/539?)
Einige Quellen nennen für Ohtas Tod das Jahr 522, obwohl die Angaben insgesamt widersprüchlich bleiben. - König Eormenric (512/522/539?–um 560/585)
- Fortsetzung 532
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Theoderich der Große (511–526)
- Mitkönig Amalarich (522–531)
Amalarich wird offiziell als König der Westgoten anerkannt, bleibt aber zunächst unter Vormundschaft seines Großvaters Theoderich - Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 526
Burgunden
- König Sigismund (501–524)
Ermordung seines Sohnes Sigerich (aus erster Ehe) durch Sigismund, auf Anstiften seiner zweiten Frau - Bischof Bubulcus (Vindonissa, 517-534)
- Fortsetzung 523
Reich von Orléans
Reich von Paris
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theuderich I. (511–533)
- Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Bischof Fibicius (Trier, 511–525)
Thüringer
Vandalen
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXV = 1275)
- König Theoderich der Große (474–526)
- Flavius Albinus
Albinus ist mehrmals am gotischen Königshof anwesend und wird verschiedentlich mit Aufträgen betraut. In diesem Zusammenhang wird er in eine folgenschwere politische Affäre verwickelt, deren Hintergründe nicht in allen Einzelheiten klar sind. Theoderichs Referendar Cyprianus fängt 522/23 Briefe des Albinus an den oströmischen Kaiser Justin I. ab. Der Inhalt ist nicht genau bekannt (es mag sich um kirchenpolitische Fragen und die gotische Thronfolge handeln), doch ist er offenbar so verfänglich, dass enthaltene Aussagen als Hochverrat ausgelegt werden können. Theoderichs Magister officiorum Boethius, ein Gelehrter und wie Albinus aus vornehmer Familie stammend, stellt sich schützend vor den Angeklagten, wobei er aber wenig politisches Fingerspitzengefühl beweist. Das Resultat ist der Sturz des Boethius durch seine politischen Feinde und dessen 524/26 vollzogene Hinrichtung. Albinus scheint trotz der von ihm zuvor bekleideten hohen Positionen weit weniger gotenfreundlich eingestellt zu sein als etwa Cyprianus und andere Aufsteiger. In diesem Sinne stellt die alte senatorische Elite nicht nur einen politischen Gegenspieler zur pro-gotischen Hofpartei dar, sondern macht sich auch selbst angreifbar. Das weitere Schicksal des Albinus ist unbekannt. Als Beschuldigter des auslösenden Vorfalls bleibt er jedoch kaum unbeschadet. Es wird daher vermutet, dass er ebenfalls zum Tode verurteilt wird. - Boëthius
Der Philosoph Anicius Manlius Severinus Boëthius, der kurz zuvor noch zum höchsten Staatsbeamten im Ostgotenreich befördert worden ist, wird von König Theoderich dem Großen unter der Anklage, Boëthius habe sich gegen ihn verschworen, inhaftiert. - Papst Hormisdas (514–523)
- Fortsetzung 523
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Justin I. (518–527)
521/522: Tzath, König des bislang mit den persischen Sassaniden verbündeten Königreichs Lasika, reist an den oströmischen Kaiserhof nach Konstantinopel, wo er von Justin I. freundlich empfangen wird. Er wird mit dem Kaiser als Taufpaten christlich getauft. - um 522: Johannes der Kappadokier (der künftige Prärorianerpräfekt) dient als scriniarius (hoher Finanzbeamter) in der Präfektur des Ostens und lernt Justinian kennen, der damals magister militum praesentalis ist
- Patriarch Epiphanios von Konstantinopel (520–535)
- Patriarch Johannes III. (Jerusalem, 516–524)
- Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
- Fortsetzung 523
SASSANIDENREICH
Iberia
- Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)
Spätestens im Jahr 522 stirbt Wachtang (möglicherweise aber auch bereits im Jahr 502), seit 518 wäre er dann ein Klientelkönig der Sassaniden gewesen. - Klientelkönig Dachi (522-534)
um 522: Dachi wird König von Iberien als Nachfolger seines Vaters Wachtang I. Gorgassali. Beginn der Verlegung der Hauptstadt von Mzcheta nach Tiflis, Fortsetzung der Stadtbefestigung. - um 522–534 Ausbau von Tiflis zur neuen Hauptstadt, Förderung des Städtebaus und Baus der Antschischati-Basilika
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
- König Ella Asbeha (um 517/520-540)
- Das Reich von Aksum kontrolliert auch Teile Jemens.
- Fortsetzung 525
HIMYAR
- König Ma'dikarib Ya'fur (515–522)
522 (oder etwas früher): Während seiner Regierung gerät Ma'dikarib Ya'fur in finanzielle Schwierigkeiten. Er muss sich Geld von einem christlichen Kaufmann in Najran leihen. Über die genauen Umstände seines Todes ist wenig bekannt; sein Nachfolger, Dhu Nuwas, erwähnt ihn als verstorben in einem Brief - König Dhu Nuwas (522–525/530)
Dhu Nuwas (eigentlich Yusuf Asʾar Yathʾar) kommt als letzter bedeutender König des Himyaritenreiches (im heutigen Jemen) an die Macht. Seine Regentschaft beginnt nach verschiedenen Quellen um 521/522. Er konvertiert zum Judentum, erklärt den Jüdischen Glauben zur Staatsreligion und richtet seine Politik verstärkt gegen die christlichen Gemeinden, insbesondere gegen die christliche Stadt Nadschrān - Fortsetzung 523
ROURAN
- Khagan Yujiulü Poluomen (521-522)
- Khagan Yujiulü Anagui (2. Amtszeit 522–552)
Nach inneren Kämpfen und dem Rückzug seines Rivalen Yujiulü Poluomen wird Anagui erneut Khagan, diesmal als Herrscher über beide Teile des Rouran-Khanats - Fortsetzung 523
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Tigers; am Beginn des Jahres Metall-Büffel)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
QUELLEN
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24.06.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
07.01.2025 Grundstock ergänzt
26.07.2025 Grundstock weiter ergänzt