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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ariobarzanes_(Phrygien) Satrap Ariobarzanes (Phrygien, 388-362)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Ariobarzanes_(Phrygien) Satrap Ariobarzanes (Phrygien, 388-362)] <br /> | ||
Aktuelle Version vom 4. April 2026, 09:24 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita CCCXCI = 391)
- Konsul Lucius Aemilius Mamercinus (2. Amtszeit)
Lucius Aemilius bekleidet nach 366 zum zweiten Mal das Konsulat. Sein Kollege ist Gnaeus Genucius Aventinensis. Während ihres gemeinsamen Konsulats leidet Rom bereits seit drei Jahren unter einer verheerenden Pestepidemie. Angesichts dieser anhaltenden Krise ernennt der Senat Lucius Manlius Capitolinus Imperiosus zum Diktator, um gezielte Maßnahmen gegen die Seuche zu ergreifen. - Titus Manlius Imperiosus Torquatus wächst als Angehöriger der alten patrizischen gens Manlia in Rom auf und gilt später als einer der frühen Helden der Republik. Sein Vater, Lucius Manlius Capitolinus Imperiosus, wird 363 zum Diktator ernannt, angeblich um religiöse Pflichten zu erfüllen, beginnt aber stattdessen mit Kriegsrüstungen. Dies ruft starken Widerstand der Volkstribunen hervor, und nach dem Rücktritt des Vaters wird gegen ihn ein Prozess vorbereitet, in dem man ihm auch vorwirft, den stotternden Titus von Rom verbannt und zur Landarbeit gezwungen zu haben. Titus erfährt von der drohenden Anklage und geht noch im selben Jahr zum Haus des Tribunen Marcus Pomponius, wo man von ihm weitere Belastungen des Vaters erwartet. Als man ihn unter vier Augen einlässt, zieht er ein verborgenes Messer, droht dem Tribunen mit dem Tod und zwingt ihn, öffentlich zu schwören, keine Volksversammlung zur Anklage seines Vaters abzuhalten, was Pomponius dann auch tut. Durch diese als vorbildliche kindliche Pietät gedeutete Tat gewinnt Titus Ansehen und wird noch im selben Jahr zum Militärtribunen gewählt.
- Marcus Fabius Ambustus und Lucius Furius Medullinus werden römische Censoren.
- Fortsetzung 362
GRIECHEN
(1./2. Jahr der 104. Olympiade)
Syrakus
Epirus
Makedonien
Pherai
Attischer Seebund
- Athen erobert die Stadt Potidaia.
- Platon (65)
- Aristoteles (21)
- Fortsetzung 361
Sparta
Bosporanisches Reich
Bithynien
Salamis
ODRYSEN
ACHÄMENIDENREICH
- Großkönig Artaxerxes II. (404–358)
- Satrap Tiribazos (2. Amtszeit, Lydien 388-362/361)
- Satrap Mithridates I. (Kios, 401-362)
- Satrap Ariobarzanes (Phrygien, 388-362)
- Satrap Datames (Kappadokien, 380-362)
- Satrap Mausolus (Karien, 377–353)
ÄGYPTEN
Spätzeit, 30. Dynastie
- Pharao Nektanebos I. (379-360)
- Tachos stammt aus einer eingewanderten libyschen Familie aus Sebennytos im Nildelta, aus der auch sein Vater Nektanebos I. und sein gleichnamiger Großvater hervorgehen. Der Großvater dient spätestens unter Nepherites II. als General und ist sehr wahrscheinlich am Sturz dieses mendesischen Königs beteiligt, was den Machtaufstieg der Familie einleitet. Nektanebos I. gelangt mit Hilfe des athenischen Feldherrn Chabrias auf den Thron, der schon unter König Hakor die Beziehungen zwischen Ägypten und Athen berät. Über die Mutter von Tachos herrscht Unsicherheit: Udjaschu kann entweder Mutter oder Ehefrau von Nektanebos I. sein, daneben kommt die Griechin Ptolemais, vielleicht eine Tochter des Chabrias, als Gemahlin in Frage. Sicher ist nur, dass Tachos mindestens einen Bruder hat, den General Tjaihepimu, der später eine Schlüsselrolle beim Sturz von Tachos spielt. Nektanebos I. bereitet aufgrund seines Alters frühzeitig eine geordnete Nachfolge vor und ernennt seinen Sohn Tachos um 363/362 v. Chr. zum Mitregenten. Während dieser Doppelherrschaft ist Tachos offenbar vor allem für die finanziellen Angelegenheiten des Reiches zuständig, was die demotische Chronik kritisiert und Nektanebos I. als „gierigen Pharao“ verurteilt. Diese Kritik zielt implizit auch auf Tachos, der als einziger Herrscher der demotischen Chronik gleichzeitig die Titel „König“ und „Pharao“ trägt.
- Fortsetzung 360
INDIEN
Anuradhapura
CHINA
Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr des Erde-Pferds; am Beginn des Jahres Feuer-Schlange)
Qin
Zhou
Han
- Markgraf Gong (374-363)
Markgraf Gong stirbt an einer Krankheit. Nach seinem Tod geht der Thron an Markgraf Xi über, einen weiteren Sohn des früheren Markgrafen Ai. - Fortsetzung 362
- 362: Markgraf Xi (362-333)
Xi ist der Sohn von Ai, dem fünften Markgrafen des Staates Han. Zu Beginn seiner Regierungszeit beginnt der Staat Qin, sich nach Osten auszudehnen; er greift den Staat Han an, Han verliert sechs Städte. Fortsetzung 361 - 361: Im Jahr 361 nutzt der kleine Staat Song die Lage aus, greift Han an und erobert das Gebiet Hoàng Trì. Fortsetzung 357
- 357: Nach einigen Jahren der Konsolidierung der Kräfte greift Han im Jahr die Östliche Zhou-Dynastie an und erobert Hình Khâu. Fortsetzung 353
- 353: Im Jahr 353 v. Chr. entsendet Xi Truppen gegen den Staat Zhao und erobert den Pass Liêu Lăng. Fortsetzung 351
- 351: Im Jahr 351 v. Chr. rät ein kleiner Beamter namens Thân Bất Hại Xi davon ab, weitere Truppen vorrücken zu lassen. Xi folgt diesem Rat, hält den Beamten für einen fähigen Mann und ernennt ihn zum Kanzler. In den 14 Jahren seiner Amtszeit als Kanzler von 351 bis 337 führt der neue Kanzler zahlreiche Reformen durch und verfolgt in der Außenpolitik die Linie, nicht leichtfertig Kriege mit auswärtigen Staaten zu führen, wodurch Han zu einem großen Staat wird. Der Überlieferung nach empfiehlt der Kanzler einmal seinen eigenen Bruder für ein Amt, doch Xi lehnt ab und erklärt: "Seit jeher muss die Staatsführung Regeln haben, wenn Ich heute auf Eure Worte höre, zerstöre Ich damit die Regeln. Man muss wissen, die Regeln zu befolgen, Belohnung und Strafe streng durchzuführen, beim Einsatz von Menschen ein System zu haben und darf nicht aufgrund von Empfehlungen willkürlich einsetzen." Der Kanzler ist darüber beeindruckt, bittet Xi um Vergebung, und spätere Generationen preisen Xi deshalb als einen wahrhaft gerechten Herrscher. Fortsetzung 332
Zhao
Wei
Qi
- Herzog Huan (374–357)
Neben der Tötung von Bruder und Neffen berichtet das Werk „Bambusannalen“, dass Herzog Huan im elften Regierungsjahr auch seine eigene Mutter töten lässt. - Fortsetzung 357
Chu
JAPAN
QUELLEN
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29.01.2026 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt