1959

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Januar

0101D: Fidel Castro stürzt die Regierung des Diktators Fulgencio Batista

  • Bei Santa Clara schlugen Fidel Castros Guerilleros die Soldaten Fulgencio Batistas. Der kubanische Diktator musste fliehen und die Revolutionäre übernahmen am 1. Januar 2009 die Macht. Damit forderten sie den US-Goliath heraus, der die Insel bisher politisch und wirtschaftlich dominierte. (dradio.de 2009)
  • Havanna, 8. Januar 1959: Rebellenführer Fidel Castro zieht in die kubanische Hauptstadt ein. Hunderttausende jubeln ihrem Helden zu: Er hat den korrupten Diktator Batista außer Landes gejagt. Die olivgrüne Uniform, die Cohiba im Mundwinkel - das sind die Markenzeichen des vollbärtigen Revolutionärs. Parolen wie "Sozialismus oder Tod" schrecken Politiker auf. 200 Attentatsversuche der CIA auf Castro sind dokumentiert. Castro wird zu Kubas rotem Diktator. "Er hat sein ganzes Volk als Geisel genommen", sagt Tochter Alina. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 ist Kuba auf sich allein gestellt. Die Massen leiden Hunger, Unzählige fliehen in die USA. Doch der 72-jährige Castro klammert sich starr an die Macht. (Quelle: www.phoenix.de) (youtube.com: 100 Jahre)

0103D: Alaska wird Bundesstaat der USA

  • In der Sprache seiner Ureinwohner bedeutete das Wort Alaska das Land, in dessen Richtung der Ozean strömt. Mit einer Fläche von 1,7 Millionen Quadratkilometern ist es fast fünf Mal so groß wie Deutschland. Und doch hat es weniger Einwohner als Köln. Für die USA war Alaska lange nichts weiter als eine lukrative Kolonie - fernab des Kernlandes. Das änderte sich am 3. Januar 1959, als Alaska als 49. Bundesstaat in die USA aufgenommen wurde. (dradio.de 2009)

Februar

0201D: Die Schweizer lehnen bei einer Volksabstimmung das Frauenwahlrecht ab

  • In der Schweiz, der selbsternannten "Wiege der Demokratie", dürfen Frauen erst seit 1971 aktiv und passiv an Wahlen teilnehmen. Ihr Kampf um das Wahlrecht dauerte viele Jahrzehnte mit vielen Rückschlägen. Eine wichtige Station war die erste Volksabstimmung über das Frauenwahl und stimmrecht, die vor genau 50 Jahren durchgeführt wurde - und scheiterte. (dradio.de 2009)

0203D: The Day the Music Died

  • „The Day the Music Died“ („Der Tag, an dem die Musik starb“) bezieht sich auf einen Flugzeugabsturz am 3. Februar 1959, bei dem die Musiker Buddy Holly, Ritchie Valens und Jiles Perry Richardson („The Big Bopper“) ums Leben kamen.
  • Film (youtube.com)

0216D: Regierungschef Fidel Castro (Kuba)

  • Fidel Alejandro Castro Ruz [fiˈðɛl ˈkastɾɔ ˈrus] (Jahrgang 1926) ist ein kubanischer Politiker. Er führte von 1959 bis 2008 Kuba als Regierungschef und von 1976[2] bis 2008 als Staatspräsident mit diktatorischem Führungsanspruch. Er war mit der Bewegung des 26. Juli (M-26-7) treibende Kraft der kubanischen Revolution gegen den Diktator Batista 1959 auf Kuba. In den kubanischen und internationalen Medien wird er häufig auch als Máximo Líder (Größter Führer) oder Comandante en Jefe (Oberkommandierender) bezeichnet.
  • Fidel Castro wird im Alter von 32 Jahren Regierungschef von Kuba. Seit 1956 führte er mit Che Guevara (rechts im Bild) mit nur 80 Kämpfern einen Guerillakrieg gegen den Diktator General Batista. Anfang Januar 1959 marschierten sie in Kubas Hauptstadt Havanna ein und jagten den korrupten Diktator außer Landes. (aref.de)
  • Fidel Castro shares his ideology. (1959) (youtube.com)

0217D: Londoner Konferenz

  • Auf der Londoner Konferenz vom 17. bis 19. Februar 1959 war die Situation auf der Mittelmeerinsel Zypern Gegenstand von Verhandlungen zwischen Großbritannien, Griechenland und der Türkei. Man einigte sich darauf, Zypern in einem Jahr in die Unabhängigkeit zu entlassen und legte die Grundzüge einer Verfassung für den neuen Staat fest.

0219D: Deutscher Bundestag wählt den ersten Wehrbeauftragten

  • Die Berichte des Wehrbeauftragten lenken jedes Jahr die Aufmerksamkeit auf die Sorgen und Nöte der Soldaten. Der Wehrbeauftragte arbeitet im Namen des Bundestags und unabhängig von der militärischen und politischen Führung der Bundeswehr. Heute vor 50 Jahren hat der Bundestag seinen ersten Wehrbeauftragten gewählt. (dradio.de)

März

0301D: Erzbischof Makarios kehrt aus dem Exil nach Zypern zurück

  • Bis 1960 war Zypern eine britische Kronkolonie. Der antikoloniale Kampf der griechischen Zyprioten hatte wenig gemeinsam mit den Bewegungen der Dritten Welt. Politisches Ziel war nicht die Unabhängigkeit, sondern der Anschluss Zyperns an Griechenland. Angeführt wurde er vom orthodoxen Erzbischof Makarios III, der heute vor 50 Jahren aus der Verbannung nach Zypern zurückkehrte - im Gepäck die Befreiung von der britischen Kolonialherrschaft. (dradio.de)

0310D: Aufstand in Tibet

  • Schon im Herbst 1949, gleich nach der Machtübernahme der Kommunisten in Peking, erhob China Anspruch auf das Territorium Tibets. Ein Jahr später marschierte die Volksbefreiungsarmee Mao Zedongs in den Himalaya-Staat ein. Versuche der tibetischen Bevölkerung, sich mit der kommunistischen Regierung zu arrangieren, schlugen fehl. Die Proteste und bewaffneten Aktionen gegen die Besatzungsmacht eskalierten schließlich Anfang März 1959. (dradio.de 2009)
  • Es begann als ein großer Aufstand gegen die chinesische Besatzung – und endete in einem Blutbad. Am 10. März 1959 demonstrierten Zehntausende Menschen in Tibet, um einen vermeintlichen Komplott Chinas zu durchkreuzen. Die chinesische Armee reagierte mit voller Härte – und der Dalai Lama musste fliehen. (dradio.de 2019)

0324D: die ersten Volksaktien werden ausgegeben

  • Die Volksaktie war eine Idee Ludwig Erhards. Auch der kleine Mann sollte Aktionär werden können. Aus volkswirtschaftlicher Sicht stellte ein Aktionär von ihm Erspartes den Führungskräften der Wirtschaft zur Verfügung. Im März 1959 war es soweit. Die Bundesregierung begann mit der auf Bezieher geringer Einkommen zugeschnittenen Teilprivatisierung der Preussag. (dradio.de)

0329D: die Filmkomödie von Regisseur Billy Wilder, "Manche mögen's heiß", feiert Premiere

  • Am 29. März 1959 wurde am New Yorker Broadway Billy Wilders Komödie "Manche mögen's heiß" uraufgeführt: ein Film mit heißer Jazzmusik über Mord, Mafia, Verfolgung, Verführung und Liebe, in dem Marilyn Monroe, Jack Lemmon und Tony Curtis die Hauptrollen spielen. (dradio.de)

0331D: Der Dalai Lama flieht nach Indien

  • Bis zuletzt hatte China versucht, den Dalai Lama auf seine Seite zu ziehen, das heißt, zu seiner Marionettenfigur in Tibet zu machen. Doch der "Papst des tibetischen Buddhismus" floh verkleidet aus seinem Palast. Am 31. März 1959 erreichte er die Grenze nach Indien. (BR2 Kalenderblatt)

April

0401D: Elvis Presley tritt in Bad Nauheim heimlich als Transvestit "Elvira" auf

  • Wie konnte der "King of Rock’n’Roll" in seinen letzten Lebensjahren so abstürzen: Medikamentensüchtig, verfettet, gepeinigt von Lebensangst? Der Antwort könnte man mit neu aufgetauchten Dokumenten aus seiner Zeit als GI im hessischen Bad Nauheim näher kommen: Elvis Presley wollte eigentlich jemand anderes sein... (WDR ZeitZeichen 2019)

0407D: Konrad Adenauer erklärt sich für das Amt des Bundespräsidenten bereit

  • Bundeskanzler Konrad Adenauer war der überragende Nachkriegspolitiker der Bundesrepublik Deutschland. Nach zehn Jahren Amtszeit jedoch irritierte er Anhänger und Gegner durch eigenwillige Entscheidungen. Am 7. April 1959 ließ er verkünden, dass er Bundespräsident werden wolle. (dradio.de)

0424D: Bitterfelder Weg (Deutschland DDR)

  • Der Bitterfelder Weg sollte in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) eine neue programmatische Entwicklung der sozialistischen Kulturpolitik einläuten und den Weg zu einer eigenständigen „sozialistischen Nationalkultur“ weisen. Diese sollte den „wachsenden künstlerisch-ästhetischen Bedürfnissen der Werktätigen“ entgegenkommen.
  • Am 24. April 1959 wurde im Kulturpalast Bitterfeld eine DDR-Kampagne zur Förderung des künstlerischen Laienschaffens gestartet. Arbeiter sollten zu Stift und Papier greifen - und so zum Hauptquelle sozialistischer Literatur werden. Zugleich sollten die Berufsschriftsteller in die Betriebe gehen und dort ihre Stoffe suchen, um die Distanz zwischen Kunst und Leben in ihrem Werk zu verringern. (dradio.de)

0424D: Deutsche Sinfonie (Eisler)

  • Es sei seine Botschaft des Widerstandes gegen die Nazis gewesen, sagt Musikwissenschaftler Albrecht Dümling über Hanns Eislers „Deutsche Symphonie“. Im amerikanischen Exil begann Eisler mit der Komposition des Werks; uraufgeführt wurde es erst am 24. April 1959. (dradio.de 2019)

0427D: Liu Shaoqi löst Mao Zedong als Staatspräsident der Volksrepublik China ab

  • Im Jahr 1958 propagierte die Kommunistische Partei Chinas unter Mao Zedong den "Großen Sprung nach vorn", um das rückständige Land schnell in einen modernen Industriestaat zu verwandeln. Doch das Experiment führte in ein Desaster: Mao Zedong musste das Amt des Staatspräsidenten der Volksrepublik China aufgeben. Sein Nachfolger wurde am 27. April 1959 Liu Shaoqi. (dradio.de)

Mai

0509D: Grundsteinlegung für den Neubau der Gedächtniskirche

  • Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts, war immer wieder Gegenstand erbitterter Debatten. Mitte der 20er-Jahre forderten Stadtplaner ihren Abriss, weil sie dem wachsenden Autoverkehr im Weg stehe. Am heftigsten aber wurde in der Nachkriegszeit um die durch Bombenangriffe schwer beschädigte Gedächtniskirche gestritten. (dradio.de)

0511D: Kindernothilfe

  • Mit dem wachsenden Wohlstand in den 1950er-Jahren wuchs bei Christen in Deutschland das Bewusstsein, dass es Menschen in anderen Regionen der Welt viel schlechter ergeht. Der Bericht eines Missionars über die Situation von Kindern in Indien am 11. Mai war Ausgangspunkt für die Gründung der Kindernothilfe. (dradio.de 2019)

0511D: In Genf beginnt die Konferenz der vier Siegermächte zur Deutschland- und Berlin-Frage

  • Am 11. Mai 1959 trafen sich in Genf die Außenminister der vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs, um über eine Lösung des Berlin- und Deutschland-Problems zu beraten. An der Konferenz nahmen zum ersten Mal auch Delegationen der Bundesrepublik und der DDR teil. Die Verhandlungen endeten, ohne dass ein konkretes Ergebnis erzielt worden wäre. (dradio.de)

0518D: Apsley Cherry-Garrard

  • Apsley George Benet Cherry-Garrard (* 2. Januar 1886 in Bedford, Bedfordshire; † 18. Mai 1959 in London) war ein britischer Polarforscher, der an der Terra-Nova-Expedition (1910–1913) unter Robert Falcon Scott in die Antarktis teilnahm. Bei dieser Forschungsreise war er unter anderem am Wintermarsch zum Kap Crozier beteiligt und Mitglied einer von mehreren Unterstützungsgruppen, die Scott und vier Begleitern den Vorstoß zum geographischen Südpol ermöglichten. Cherry-Garrard gehörte auch der Suchmannschaft an, die im November 1912 das letzte Lager der Südpolgruppe mit den Verstorbenen Scott, Wilson und Bowers fand. Die Expeditionserlebnisse schilderte er im 1922 erschienenen Buch The Worst Journey in the World, das inzwischen zu den Klassikern der Reise- und Polarliteratur gehört. Nach einer medizinischen Forschungsreise nach China im Jahr 1914 und seinem Militärdienst im Ersten Weltkrieg traten bei Cherry-Garrard im Jahr 1916 schwere gesundheitliche Probleme zutage, die vermutlich durch die traumatischen Erlebnisse bei der Terra-Nova-Expedition hervorgerufen wurden und unter denen er den Rest seines Lebens, den er als Privatier verbrachte, litt. (Artikel des Tages)

0526D: das "Deutsche Atomforum" zur friedlichen Nutzung der Kernenergie wird gegründet

  • Als in den 60er-Jahren in der Bundesrepublik die ersten Kernkraftwerke gebaut wurden, hatte eine Organisation daran einen nicht unerheblichen Anteil - das Deutsche Atomforum. Dahinter verbirgt sich der Interessenverband der Nuklearindustrie und der Energieversorger. Vor 50 Jahren wurde das Atomforum gegründet. (dradio.de)

Juni

0603D: Gesetz der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften in der DDR

  • Noch 20 Jahre nach der Wende sind die Folgen der DDR-Landwirtschaftspolitik sichtbar: Riesige Anbauflächen zeugen von der Zeit, als Ackerbau in der Hand der sozialistischen Großbetriebe lag. Am 3. Juni 1959 verabschiedete die DDR-Volkskammer das Gesetz über die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften. (dradio.de)

0607D: Viqueque-Rebellion

  • Die Viqueque-Rebellion war 1959 der letzte große Auf­stand der einheimi­schen Bevölke­rung gegen die Kolonial­herren in Portu­giesisch-Timor, dem heuti­gen Ost­timor. Der erfolg­lose Auf­stand gegen die Portu­giesen wurde von eini­gen unzu­friede­nen ost­timoresi­schen Beamten und Adli­gen aus den Postos Uato-Lari und Uatucarbau (Kreis Viqueque) ange­führt. Dane­ben war auch eine Gruppe von Indone­siern betei­ligt, was zu Speku­latio­nen über eine Verwick­lung des Nachbar­landes in die Rebel­lion führte. Wäh­rend die Rebel­lion in der Region von Viqueque vor allem in der Be­satzungs­zeit durch Indone­sien (1975–1999) für Propa­ganda­zwecke verwen­det wurde, wird der Rebel­lion im heuti­gen Ost­timor nicht in beson­derem Maße ge­dacht. Neben der indone­sischen Aneig­nung des Ereig­nisses liegt der Grund im Wahn­witz dieses schlecht organi­sierten Aufstan­des. Da man die Auf­deckung der Verschwö­rung befürch­tete, hatten die Rebellen über­eilt losge­schlagen, ohne über die notwen­digen Mittel zu verfügen. (Artikel des Tages)

0621D: Fritz Walter beendet seine sportliche Karriere

  • Mit 17 Jahren gehört der Kaiserlauterer Fritz Walter schon zu den "Roten Teufeln vom Betzenberg". Dem 1. FC wird er bis zu seinem Lebensende die Treue halten. Am 21. Juni 1959 beendet der begnadete Fußballkünstler seine sportliche Karriere. (dradio.de)

0625D: Tour de France

  • Die 46. Tour de France fand vom 25. Juni bis 18. Juli statt und führte über 22 Etappen mit einer Gesamtstrecke von 4355 Kilometern. Es nahmen 120 Rennfahrer an der Rundfahrt teil, von denen 65 klassifiziert wurden.
  • Verschollene Filmschätze

Juli

0701D: Heinrich Lübke wird zum Bundespräsidenten gewählt

  • Der erste Präsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, war ein Glücksfall für die junge westdeutsche Demokratie. Doch sein Nachfolger blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Heinrich Lübke war ein Verlegenheitskandidat, der in letzter Minute von seiner Partei nominiert wurde. Am 1. Juli 1959 wurde er zum Bundespräsidenten gewählt. (dradio.de)

0708D: Schiffskatastrophe auf dem Haderslebener Damm

  • Die Schiffskatastrophe auf dem Haderslebener Damm ereignete sich am 8. Juli 1959, als das völlig überfüllte Ausflugsboot Turisten auf dem Stausee Haderslebener Damm unweit der dänischen Stadt Hadersleben in Nordschleswig in Brand geriet.

0711D: Newport Folk Festival

  • Das Newport Folk Festival ist ein jährliches Folkmusik-Festival, das 1959 zum ersten Mal in Newport in Rhode Island (USA) stattfand.
  • Für viele heute bekannte Künstler war das Newport Folkfestival ein Sprungbrett für die Karriere. Darunter Pete Seeger, Joan Baez und Bob Dylan. Und Arlo Guthrie geißelte dort in den 60er-Jahren mit seinem Song "Alice's Restaurant" den Vietnamkrieg. Das erste Newport Folkfestival fand heute vor 50 Jahren, am 11. Juli 1959 statt. (dradio.de)

0724D: Küchendebatte

  • Auf einer US-Nationalausstellung kam es zu einem Wortgefecht zwischen Vizepräsident Richard Nixon und Sowjetchef Nikita Chruschtschow. Da es vor einer Ausstellungsküche stattfand, wurde es als „Küchendebatte“ belächelt. Dabei ging es um eine entscheidende Frage. (dradio.de 2019

0729D: Ende des Patriarchats bei der Kindererziehung

  • Noch bis 1959 stand dem männlichen Familienoberhaupt die rechtliche Vorherrschaft bei der Kindererziehung zu. Dann setzte das Bundesverfassungsgericht ein Gesetz zur elterlichen Gleichberechtigung durch. (dradio.de)

August

0808D: Johnny Cash singt den "Folsom Prison Blues"

0820D: Blaulicht (Fernsehserie)

  • Die erste westdeutsche Kriminalfilmserie „Stahlnetz“ war auch in der DDR zu empfangen. Die ostdeutschen Programm-Macher mussten einen ähnlichen „Straßenfeger“ bringen, wollte man nicht die eigenen Zuschauer ans „Westfernsehen“ verlieren. (dradio.de 2019)

0821D: Hawaii wird US-amerikanisch

  • Vor 50 Jahren wurde das Inselparadies Hawaii vollwertiges Mitglied der USA - aus strategischen und wirtschaftlichen Überlegungen. (dradio.de)

0826D: US-Präsident Eisenhower besucht die Bundesrepublik

  • Im August 1959 kam mit Dwight D. Eisenhower der erste amerikanische Präsident nach Deutschland. Der Besuch sollte vor allem die Bürger und Bundeskanzler Konrad Adenauer beruhigen. (dradio.de)

September

0910D: Erinnerungen an das Frauen-KZ Ravensbrück

  • Gaskammer, medizinische Experimente, Epidemien, Zwangsarbeit: 1959 wurde die Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück nördlich von Berlin eröffnet. (dradio.de)

0913D: Die Sowjetunion landet als erste Nation auf dem Erdtrabanten

  • Interstellare Fantasien trugen den Kalten Krieg Ende der 50er-Jahre von der Erde in den Himmel. Die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion konkurrierten um die Vorherrschaft im Weltraum - die Russen waren als erste oben. (dradio.de)
  • Soviet Russia launched rocket to moon (but picture is of V2 rocket, with film of earth below) - tape recorder with sound - animation (partial newsreel) (youtube.com)

0915D: Chruschtschow trifft als erster sowjetischer Regierungschef in den USA ein

  • "Die ganze verdammte Familie kommt", so titelte die New Yorker "Daily Mail" vor 50 Jahren, als Nikita Chruschtschow die USA besuchte. Denn neben dem üblichen Tross an Diplomaten brachte er auch zahlreiche seiner Verwandten mit. (dradio.de)

0920D: Hurrikan Gracie

  • Hurrikan Gracie war ein schwerer Hurrikan, der sich im September 1959 bildet und zum stärksten tropischen Wirbelsturm der atlantischen Hurrikansaison 1959 entwickelte. Gracie wurde zum intensivsten Hurrikan, der seit Hurrikan Hazel 1954 das Festland der Vereinigten Staaten traf. Das System wurde erstmals bemerkt, als sich östlich der Inseln über dem Winde eine Gewitterzone bildete, die nördlich an den Großen Antillen vorbeizog und sich am 22. September rasch zu einem Hurrikan intensivierte. Gracie war ein Sturm, dessen Entwicklung sehr schwer vorherzusagen war. Nach fünf Tagen des Umherirrens wurde Gracie zu einem schweren Hurrikan, traf South Carolina und schwächte sich ab, als sie über die Appalachen zog. Dort beendete Gracies Niederschlag eine Dürre. Ein Großteil der von Gracie verursachten Zerstörungen konzentrierte sich auf die Stadt Beaufort in South Carolina. Als Gracie über die Oststaaten zog, ging das System am 30. September in einen außertropischen Zyklon über.

0923D: Sartres "Die Eingeschlossenen von Altona" wird in Paris uraufgeführt

  • Ein Familiendrama hat Sartre 1959 geschrieben, aber auch eine Anklage gegen die Folter des französischen Militärs im Algerienkrieg. Der Schriftsteller ahnte, dass das Stück zensiert werden könnte, wenn er die Dinge zu deutlich beim Namen nennen würde - deshalb kleidete er seine Kritik an der Politik Frankreichs in eine Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus. (dradio.de)

0924D: Die Blechtrommel (Grass)

  • Die Blechtrommel ist ein Roman von Günter Grass. Er erschien 1959 als Teil der Danziger Trilogie und gehört zu den wichtigsten Romanen der deutschen Nachkriegsliteratur.
  • Der Roman "Die Blechtrommel" gehört mit den danach erschienenen Büchern "Katz und Maus" sowie "Hundejahre" zur sogenannten Danziger Trilogie und begründete Grass' Weltruhm. 1959 wurde der Roman veröffentlicht. (dradio.de)

Oktober

1004D: Die ersten Bilder von der Rückseite des Mondes

  • "Lunik 3" funkt die ersten Fotos der Rückseite des Mondes zur Erde. (aref.de)

1005D: Der Andere (Serie)

  • Der Andere ist ein sechsteiliger deutscher Kriminalfilm aus dem Jahr 1959. Er begründete eine Reihe von Durbridge-Filmen, die in den 1960er-Jahren in Deutschland zu Straßenfegern wurden. Regisseur des vom NDR im Auftrag des NWRV gedrehten Films war Joachim Hoene.
  • Sie hatten das Zeug, ganz Deutschland vor dem Fernseher zu bannen: die raffinierten Kriminal-Mehrteiler von Drehbuchautor Francis Durbridge. Den Anfang machte die Serie "Der Andere", die vor 50 Jahren zum ersten Mal in der Bundesrepublik ausgestrahlt wurde. (dradio.de)

1010D: Fatah

  • Die Fatah ist eine politische Partei in den Palästinensischen Autonomiegebieten.
  • In Kuwait wird die Fatah als Organisation zur „Befreiung Palästinas“ gegründet. (aref.de 2014)

1014D: Blick (Zeitung)

  • Die Blick-Erstausgabe erscheint. Die erste Boulevardzeitung der Schweiz erregt in der Folge viel Kritik im Hinblick auf ihre Themenschwerpunkte Verbrechen, Sex und Sport.

1016D: George C. Marshall

  • George C. Marshall, im Zweiten Welt­krieg Chief of Staff of the Army und nach Kriegs­ende Ini­tiator des Marshall­plans zum Wieder­aufbau in Europa, stirbt.

1021D: Solomon R. Guggenheim Museum

  • Das Solomon R. Guggenheim Museum ist ein 1939 gegründetes Museum für Moderne Kunst in New York City. Es liegt an der Upper East Side, zwischen dem Central Park und dem East River. Das Museum wird von der Solomon R. Guggenheim Foundation betrieben und ist das älteste und bekannteste der Guggenheim-Museen. Das Museumsgebäude wurde von Frank Lloyd Wright entworfen und 1959 eröffnet. Der Schwerpunkt der gezeigten Sammlung liegt auf der Abstrakten Kunst, sie enthält jedoch auch Werke des Impressionismus, Postimpressionismus, Expressionismus und Surrealismus.
  • Die vier Guggenheim-Museen in New York, Venedig, Berlin und Bilbao gelten als erfolgversprechende Ausstellungsorte und beliebte Sightseeingziele. Das erste Guggenheim Museum, von Architekt Frank Lloyd Wright gestaltet und von Kritikern als Kaffeemühle, Brummkreisel oder Kloschüssel verspottet, öffnete 1959 in New York sein Tore. (dradio.de)

1022D: Die Brücke (Spielfilm)

  • Der Film "Die Brücke" ist ein deutscher Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959. Er basiert auf dem im Jahr zuvor erschienenen gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister (veröffentlicht unter dem Pseudonym Manfred Gregor), der nach eigener Aussage mit diesem Roman seine persönlichen Kriegserlebnisse verarbeitet und veröffentlicht hat.
  • Eintrag in der Filmdatenbank (imdb.com)
  • Sieben Jungen verteidigen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs eine strategisch unwichtige Brücke: Eindringlich dokumentiert Bernhard Wickis Antikriegsfilm "Die Brücke" die Sinnlosigkeit des Krieges; einer der meist prämierten Spielfilme der deutschen Nachkriegszeit. Vor 50 Jahren wurde er in München erstmals gezeigt.(dradio.de)

1029D: Asterix (Comicserie)

  • Asterix (im Original: Astérix le Gaulois) ist der Titel der von Autor René Goscinny (1926–1977) und Zeichner Albert Uderzo (* 1927) geschaffenen, erfolgreichsten französischen Comicserie. Die Abenteuer des Titelhelden wurden in bislang 34 Alben mit zumeist 44 Seiten präsentiert. 33 davon enthalten je eine lange Geschichte, lediglich in Band 32 sind einige im Laufe der Jahre entstandene Kurzgeschichten zusammengefasst. Mehrere Abenteuer wurden auch verfilmt. Die ausgewogene Kombination von subtilem und satirischem Humor mit grobem Klamauk spricht eine ungewöhnlich breite Leserschaft durch alle Altersgruppen und sozialen Schichten an. Asterix gehört zudem zu den wenigen Comics, die auch im Schulunterricht, vor allem im Fremdsprachenunterricht für Französisch, Latein und Altgriechisch, verwendet werden. Der Name „Asterix“ leitet sich von dem typografischen Zeichen Asterisk ab, griechisch für Sternchen ἀστερίσκος, asterískos.
  • Die Comic-Figur Asterix gibt in der Erstausgabe der französischen Jugendzeitschrift "Pilote" ihren Einstand. 1961 erscheint "Asterix der Gallier" (orig.: "Astérix le Gaulois") als Buch und 1967 als Zeichentrickfilm. (aref.de)

1031D: Die Nashörner (Eugène Ionesco)

  • "Die Nashörner" (Originaltitel: Rhinocéros) ist ein französischsprachiges Theaterstück des rumänisch-französischen Dramatikers Eugène Ionesco, basierend auf der gleichnamigen Erzählung aus dem Jahr 1957. Es besteht aus drei Akten, die in vier Bilder unterteilt sind und gilt als eines der klassischen Stücke des Absurden Theaters. Inhaltlich beschreibt Ionesco in einer fiktiven Gesellschaft eine fortschreitende Verwandlung der Personen in Nashörner, wobei dieser Prozess jedoch nur von einigen wenigen wahrgenommen wird, und die letztlich – bis auf den Protagonisten – alle erfasst. Weder Warnungen, noch deskriptive Hinweise der Hauptfiguren des Stückes können an diesem Vorgang etwas ändern; im Gegenteil – sie verschlimmern die Situation dieser Figuren noch mehr, da ihnen nicht geglaubt wird. Das Stück wurde am 31. Oktober 1959 zuerst in deutscher Übersetzung im Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt und erst im folgenden Jahr in Originalsprache in Frankreich gespielt.
  • Eugène Ionesco gehörte zu den Begründern des absurden Theaters. In kleinen Theatern in Paris spielte man seine frühen Einakter wie "Die kahle Sängerin" oder "Die Stühle". Der internationale Ruhm aber kam für den französischen Autor rumänischer Herkunft mit "Die Nashörner", das in Düsseldorf uraufgeführt wurde. In diesem grotesk verfremdeten Drama über Faschismus und Opportunismus bleibt einzig Behringer ein Mensch, während alle anderen sich der neuen Bewegung der Rhinozeritis anschließen. (dradio.de)

November

1113D: erste Fluxusaktion des Künstlers Nam June Paik

  • Am 13. November 1959 trat in Düsseldorf erstmals der Koreaner Nam June Paik mit einer Musikaktion an die Öffentlichkeit. Bald darauf entdeckte der Begründer der Videokunst das neugeborene Fernsehen als kreatives Medium und begleitete den Siegeszug der populären Flimmerkiste mit einem absurd poetischen Kontrastprogramm. (dradio.de)

1115D: Godesberger Programm

  • Das Godesberger Programm war von 1959 bis 1989 das Parteiprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Ein außerordentlicher SPD-Parteitag in der Stadthalle von Bad Godesberg, heute ein Stadtbezirk Bonns, verabschiedete es mit großer Mehrheit am 15. November 1959. Der Wandel der SPD von einer sozialistischen Arbeiterpartei hin zu einer Volkspartei kam mit diesem Grundsatzprogramm zum Ausdruck. Zentrale Elemente des Godesberger Programms gelten bis heute. Hierzu gehört das Bekenntnis zur Marktwirtschaft und zur Landesverteidigung, die Formulierung von Grundwerten und der Anspruch, Volkspartei zu sein.
  • Unter dem Transparent "Geh mit der Zeit, geh mit der SPD" debattierte ein Parteitag der SPD vom 13. bis zum 15. November 1959 in Bad Godesberg über ein neues Grundsatzprogramm. Dieses markierte den Abschied der Sozialdemokratie von ihrer marxistischen Grundorientierung. (dradio.de)

1116D: August Kirch

  • August Kirch (* 25. November 1879 in Ottensen-Neumühlen; † 16. November 1959 in Hamburg-Altona) war ein deutscher sozial­demokratischer Politiker, der während der Zeit des Kaiser­reichs vielfältige Funktionen innerhalb der Organisationen der Arbeiter­bewegung ausübte. Er war von 1918 bis 1933 Senator der selbst­ständigen Stadt Altona/Elbe und von 1945 bis 1954 Orts- bzw. Bezirks­amtsleiter seines 1889 nach Altona und 1938 nach Hamburg eingemeindeten Geburts­ortes. Als für Kultur und Bildung zuständiger Senator in den Magistraten unter Bernhard Schnacken­burg und Max Brauer hat er insbesondere den Ausbau der Arbeiter­bildung und ein breites Bühnen­angebot in der 230.000 Einwohner (1928) zählenden Industriestadt Altona vorangetrieben. (Artikel des Tages)

1118D: Ben Hur

  • Ben-Hur ist ein US-amerikanischer Spielfilm von William Wyler aus dem Jahr 1959. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lew Wallace. Der Monumentalfilm stellte zahlreiche Produktionsrekorde auf und wurde unter anderem mit elf Oscars ausgezeichnet. Diese Marke ist bis heute unübertroffen. Ben Hur war zudem der erste Film, bei dem intensiv mit der Bluescreen-Technik gearbeitet wurde. Mit einem Budget von 16 Millionen Dollar zählt Ben-Hur - inflationsbereinigt - zu den aufwändigsten Produktionen der Filmgeschichte. Der Film wurde am 18. November 1959 in New York City uraufgeführt.
  • Eintrag in der Filmdatenbank (imdb.com)
  • Der Erfolg von "Quo Vadis" 1951 brachte die MGM Studios auf die Idee, die neue Breitwandtechnik auch für ein Remake des einstigen Stummfilmhits "Ben Hur" zum Einsatz zu bringen. "Ben Hur" wurde das Superspektakel, ein Luxus-Produkt, bei dem alles funkeln, sprühen und glänzen sollte. (dradio.de)
  • Der Monumentalfilm "Ben Hur" von William Wyler startet in den US-Kinos. (aref.de)
  • Trailer (youtube.com)

Dezember

1201D: Antarktisvertrag

  • Der Antarktisvertrag ist eine internationale Übereinkunft, die festlegt, dass die unbewohnte Antarktis zwischen 60 und 90 Grad südlicher Breite ausschließlich friedlicher Nutzung, besonders der wissenschaftlichen Forschung, vorbehalten bleibt. Der Vertrag trat 1961 in Kraft. Er endete zunächst 1991, wurde jedoch bis zum Jahr 2041 verlängert.
  • Die Antarktis gehört keinem Staat, sondern wird von 47 Ländern gemeinsam verwaltet. Entstanden ist diese Regelung vor 50 Jahren, als in Washington der Antarktisvertrag unterzeichnet wurde. (dradio.de)

1218D: Deutsches Elektronen-Synchrotron

  • Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY in der Helmholtz-Gemeinschaft ist ein Forschungszentrum für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit Sitz in Hamburg und Zeuthen. DESY hat drei Forschungsschwerpunkte: a) Entwicklung, Bau und Betrieb von Teilchenbeschleunigern b) Teilchenphysik c) Forschung mit Photonen. Das Forschungszentrum DESY ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und wird aus öffentlichen Mitteln finanziert. Gegründet wurde die Stiftung „Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY“ am 18. Dezember 1959 in Hamburg durch einen Staatsvertrag, den Siegfried Balke, der damalige Bundesminister für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft, und der Hamburger Bürgermeister Max Brauer unterzeichneten. Die Stiftung DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.
  • Die Teilchenphysik will herausfinden, aus welchen Grundbausteinen Materie letztlich besteht. Das wichtigste deutsche Forschungsinstitut auf diesem Gebiet ist das DESY in Hamburg, DESY steht für Deutsches Elektronen-Synchrotron. (dradio.de)

1224D: Kölner Synagoge wird verschandelt

  • Mitten in den Jahren der Wirtschaftswunderzeit brach die antisemitische Gesinnung vieler Deutscher sich die Bahn: Nachdem am 24. Dezember 1959 die neu eingeweihte Kölner Synagoge mit Hakenkreuzen verschandelt wurde, folgte eine Welle antisemitischer Schmierereien in der ganzen Bundesrepublik. (dradio.de)

1229D: Viel Platz für Kleinigkeiten

  • Der Physiker Richard Feynman zeigte am 29. Dezember 1959 prophetische Fähigkeiten. „Es ist viel Platz auf kleinstem Raum“, verkündete er vor Studenten - der Beginn eines atemberaubenden Schrumpfungsprozesses in der Elektronik. (BR2 Kalenderblatt)

Lexikon

Barbel-Klasse (U-Boote)

  • Die Barbel-Klasse war eine U-Boot-Klasse der United States Navy. Die drei Boote wurden in den 1950er Jahren gebaut und waren die letzten dieselelektrisch getriebenen U-Boote der US Navy, die für Kampfeinsätze geplant wurden. Mit dem Rückzug der Boote aus dem aktiven Dienst zwischen 1988 und 1990 stellte die Navy ihre U-Boot-Flotte komplett auf Atom-U-Boote um. Der Entwurf gilt als äußerst gelungen und kann sich aus Gesichtspunkten der Leistungs­charakteristik mit dem 20 Jahre jüngeren sowjetischen Entwurf des Projekt 877 messen, der noch im 21. Jahrhundert weltweit verbreitet ist. Er wurde an die Niederlande und die Republik China (Taiwan) verkauft. Die U-Boote der Barbel-Klasse waren 66,9 Meter lang und 8,8 Meter breit, der Tiefgang lag bei 8,5 Metern. Getaucht verdrängten die Boote 2645 Tonnen. Sie waren in einer Abwandlung der hydrodynamisch optimierten Tropfenform gebaut. Statt der kontinuierlichen Krümmung des Rumpfes, wie sie bei Albacore anzutreffen ist, wurde als Mittelteil ein Stahlzylinder verwendet und mit tropfenförmigen Aufsätzen abgeschlossen. Auch diese Rumpfform begünstigte die Unterwasserfahrt sowohl in Geschwindigkeit als auch in Wendigkeit. (Artikel des Tages)

Blau und Weiß, wie lieb’ ich dich (Vereinslied Des FC Schalke 04)

  • Blau und Weiß, wie lieb’ ich dich ist das offizielle Vereinslied des FC Schalke 04. Es geht auf das 1797 verfasste Jägerlied Lob der grünen Farbe von Ludwig von Wildungen zurück. 1924 entstand die erste Umdichtung auf Blau und Weiß. Die heute verwendete Fassung stammt aus dem Jahr 1959[1] und wurde von dem Kölner Musiker Hans J. König getextet.

Chevy spot (Kurzfilm mit Dinah Shore)

Der Zweite Weltkrieg (Churchill)

  • Es ist eine bemerkenswerte Seltenheit, wenn ein persönlicher Lebenslauf mit der Weltgeschichte derart eng zusammenfällt wie die politische Karriere Winston S. Churchills mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Umso wertvoller ist es, dass Churchill, als einer der wenigen Weltpolitiker jener Zeit, eine umfassende Autobiografie vorgelegt hat. Den Ersten Weltkrieg erlebte und prägte er als Kriegsminister und schrieb darüber in Die Weltkrise. Mit Der Zweite Weltkrieg lieferte er das Nachfolgewerk, eine sechsbändige und zwei Millionen Wörter starke Darstellung von Ursprung und Entwicklung des Zweiten Weltkriegs. Als britischer Premierminister war Churchill in der ausgezeichneten Lage, durch Rückgriff auf persönliche Erlebnisse und regierungsinterne Geheimdokumente einen Blick hinter die Kulissen und in die Schaltzentralen der Weltpolitik zu gewähren. Dass es sich bei dem Ergebnis nicht um streng objektive Geschichtsschreibung handelt, ist klar. Über Die Weltkrise sagte Churchill, seine Memoiren seien keine Geschichte, sondern ein eigenständiger Beitrag zur Geschichte. Das gilt auch für dieses packende und informative Werk. (getAbstract 2018)

Ein Toter hing im Netz - Tanz-Casting

  • Der erste von unzähligen beispiellosen Höhepunkten in einem der größten Trash-Meisterwerke der deutschen Filmgeschichte... (youtube.com)

Euskadi Ta Askatasuna (Spanien)

  • Euskadi Ta Askatasuna, kurz ETA, (baskisch für Baskenland und Freiheit) ist eine links orientierte, separatistische baskisch-nationalistische Untergrundorganisation. Sie wurde 1959 als Widerstandsbewegung gegen die Franco-Diktatur gegründet und bedient sich vorwiegend terroristischer Mittel, darunter Autobomben. Die Organisation verfolgt das Ziel eines von Spanien unabhängigen, sozialistisch geprägten baskischen Staates, der die spanischen autonomen Regionen Baskenland und Navarra sowie das französische Baskenland umfassen soll. Die Abkürzung ist deckungsgleich mit dem baskischen Wort eta – dt.: „und“.

Gloria FP177 (Poulenc)

  • Auch nach zahlreichen geistlichen Werken verspürte der Komponist Francis Poulenc nochmals den Wunsch, das Lob Gottes zu singen: Dann nämlich, als ihn 1959 eine Anfrage des Boston Symphony Orchestra erreichte. Entstanden ist ein feierliches, beschwingtes und auch etwas keckes «Gloria» für Solosopran, Chor und Orchester. Der Komponist hoffte, dass ihm dafür doch einige seiner Sünden vergeben würden. Unbekannt bleibt, wie populär das Werk im Himmel ist - doch hienieden gibt es davon zahlreiche Aufnahmen, von denen sechs in der Runde Thomas Meyer, Verena Naegele und Roland Wächter zur Diskussion stehen. (DRS2 Diskothek im Zwei 2010)

Interview (Ayn Rand)

  • In this engaging 1959 interview, her first on television, Ayn Rand capsulizes her philosophy for CBS's Mike Wallace. The discussion ranges from the nature of morality to the economic and historical distortions disseminated about the "robber barons." She also comments on her relationship with Frank O'Connor, provides some autobiographical information and gives her perspective on the future of America. (youtube.com)

It's Late (Song von Ricky Nelson)

Jaguar-Klasse (Kriegsschiffe)

  • Die Schnellboote der Jaguar-Klasse (Marinebezeichnung: Klasse 140/141) waren die ersten nach dem Zweiten Weltkrieg neu entwickelten Kriegsschiffe der deutschen Bundesmarine. Sie wurden nach dem ersten in Dienst gestellten Boot „Jaguar“ (S 1) benannt. Ihr Haupteinsatzgebiet war die Ostsee. Mit diesem Typ wurden die Erfahrungen des Schnellbootbaus aus dem Krieg fortentwickelt. Die Boote waren aus einem inneren Leichtmetallgerüst mit Holzbeplankung sehr leicht konstruiert. Der Antrieb durch vier Dieselmotoren verlieh ihnen Geschwindigkeiten von über 40 Knoten (etwa 80 km/h). Die Torpedoschnellboote zeichneten sich dabei durch gute Seegängigkeit und große Reichweite aus und hätten darum nicht nur zur Küstenverteidigung, sondern auch offensiv im freien Seeraum eingesetzt werden können. Allerdings konnten die Boote mit ihrer Besatzung von 39 Mann nur wenige Tage ununterbrochen auf See bleiben, da während Einsatzfahrten unter Gefechtsbedingungen praktisch keine Schlafpausen möglich waren. Außerdem war ihre Bewaffnung mit vier ungelenkten Torpedos schon bald nach Indienststellung überholt. Von der Klasse 140 wurden 20 Boote gebaut, die von 1957 bis 1975 im 3. und 5. Schnellbootgeschwader im Dienst waren. Für den Export nach Indonesien und Saudi-Arabien wurden 11 weitere Boote gebaut. Die Klasse 141 war bis auf die Motorisierung baugleich. Die zehn gebauten Boote dieser Klasse bildeten von 1958 bis 1976 das 2. Schnellbootgeschwader. Sie wurden zunächst als zweite Gruppe der Jaguar-Klasse angesehen, später aber auch als Seeadler-Klasse bezeichnet, ebenfalls benannt nach dem ersten Boot dieser Baureihe. Nach der Außerdienststellung gab die Bundesmarine die Boote der Klasse 140 überwiegend an die Türkei ab und ersetzte sie durch Boote der Tiger-Klasse (148). Die Boote der Klasse 141 wurden durch solche der Albatros-Klasse (143) ersetzt und an Griechenland abgegeben. Die letzten Boote wurden dort 2005 außer Dienst gestellt.

Klavier

Lonely Boy (Paul Anka)

  • "Lonely Boy" is a song written and recorded by Paul Anka in 1959. Anka sang this song in the film Girls Town. When released as a single, it topped the Billboard Hot 100,[1] becoming Anka's first song to do so, although he had earlier topped Billboard's Best Sellers in Stores chart with "Diana". The song was covered in 1971 by Billy "Crash" Craddock, which was released on the album Knock Three Times. Donny Osmond had a 1972 single revival of the song, charting as the B-side to his hit single, "Why".
  • Videoclip (youtube.com)

Medley (gesungen von Lale Andersen)

Mini (Automodell)

  • Mini ist die Bezeichnung eines Pkw-Modells, das ursprünglich von 1959 bis 2000 von der Austin Motor Company sowie der Morris Motor Company, später von British Motor Corporation (BMC), British Leyland und Rover beziehungsweise Lizenzpartnern (wie zum Beispiel Innocenti) gebaut wurde. Seit 2001 bietet BMW den MINI als eigenständige Marke an.

Moonbird (Cartoon)

  • Eintrag in der Filmdatenbank (imdb.com)
  • Moonbird (1959), based on the tape-recorded ramblings of Mark and Ray "Hampy" Hubley In a backyard safari for the mythic moonbird (youtube.com)

Música callada (Mompou)

  • Bescheiden geben sich die 28 Klavierstücke, die der katalanische Komponist Federico Mompou in seiner Sammlung «Música callada» zusammenfasste: knapp, einfach, lapidar. «Música callada», das sind 28 Klavierstücke von Frederico Mompou. Ambitiös ist aber ihr geistiger Hintergrund. Mompou zitiert in der Partitur einen Satz des spanischen Mystikers Juan de la Cruz, der von einer «schweigenden Musik», einer «klingenden Einsamkeit» spricht. Mompous Musik will mit ihrem Klang auch von der Stille sprechen, in ihrer Stille immer auch Klänge hörbar machen. (DRS2 Diskothek im Zwei)

New England Patriots

  • Die New England Patriots (englisch für „Neuengland-Patrioten“), häufig Pats genannt, sind eine American-Football-Mannschaft der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) aus Foxborough, Massachusetts. Sie gehören gemeinsam mit den New York Jets, den Miami Dolphins und den Buffalo Bills der AFC East innerhalb der American Football Conference (AFC) an. Von der Gründung 1959 beziehungsweise der ersten Saison 1960 bis zum Umzug in das Foxboro Stadium 1970 hießen sie Boston Patriots. Der Besitzer des Teams ist Robert Kraft, dem auch das Gillette Stadium, das aktuelle Stadion der Mannschaft, gehört. Die Patriots spielten ursprünglich in der American Football League (AFL) und wechselten nach deren Auflösung im Jahr 1970 in die NFL. Vor ihrem ersten Auftritt in einem Super Bowl erreichten sie erst viermal die Play-offs. Nachdem sie ihre ersten beiden Super Bowls – 1985 und 1996 – verloren hatten, waren sie in den Saisons 2001, 2003, 2004 und 2014 erfolgreich. (Artikel des Tages)

Pretty Belinda (Song von Chris Andrews)

Roman "Billard um halb zehn" (Böll)

  • Billard um halb zehn ist ein 1959 erschienener Roman von Heinrich Böll.
  • Billard um halb zehn ist die mehrere Generationen überspannende Geschichte einer großbürgerlichen kölnischen Familie: vom Beginn des 20. Jahrhunderts über Nazizeit und Zweiten Weltkrieg bis in die Nachkriegszeit. Geboten wird ein Spiegel dieser Epoche – allerdings ein zersplitterter Spiegel, denn Bölls Erzählweise ist alles andere als kontinuierlich. Darin zeigt sich der Einfluss des Amerikaners William Faulkner, des Pioniers der literarischen Moderne. Die Figuren sind teils Nazis, teils Mitläufer und Karrieristen und teils Nazigegner. Das Werk ist stark symbolisch aufgeladen, fast überfrachtet; entsprechend schwierig ist die Lektüre. Dem Leser begegnen zudem für Böll typische Subthemen wie Gesellschafts- und Politikkritik, hier vor allem im Hinblick auf die restaurativen Tendenzen der Adenauer-Zeit. Wie viele andere Werke der 50er-Jahre ist das Buch der sogenannten Trümmerliteratur zuzurechnen; es gilt als Klassiker dieses Genres. (getAbstract)

Roman "Zazie in der Metro" (Queneau)

  • Die fast halbwüchsige Zazie ist so frech wie Pippi Langstrumpf, nur viel ordinärer, sie beendet fast jeden Satz mit „leck mich“ und stellt Erwachsenen investigative Fragen zu deren Sexualleben. Allerdings sind die Menschen, die sie trifft, selbst keine Kinder von Traurigkeit und die Gespräche der Erwachsenen untereinander sind oft ebenso absurd-direkt wie die mit Zazie. Das Paris, in dem das Mädchen aus der Provinz zwei Tage verbringt, während ihre Mutter bei einem Liebhaber weilt, erscheint nicht ganz stabil in Zeit und Raum: Da fährt ein Zug um 18 Uhr 60, die Sainte-Chapelle wird mit dem Handelsgericht verwechselt und am Ende verwandelt sich beiläufig Marceline in Marcel und ein Kneipenwirt tauscht die Rollen mit seinem Papagei. Die Handlung geht gegen null, die Dialoge strotzen vor Zoten und umgangssprachlichem Witz – immer wieder kontrastiert mit vielschichtigen Anspielungen. Das alles ist höchst erfrischend – ein literarischer Geheimtipp, der keiner bleiben sollte. (getAbstract 2019)

SiU-5 (Bus)

  • SiU-5 (russ. ЗиУ-5, Transliteration auch ZiU-5) ist die Bezeichnung eines sowjetischen Oberleitungsbustyps. Die Solowagen wurden vom Werk Sawod imeni Urizkogo in der Oblast Saratow in Russland hergestellt. Heute firmiert das Unternehmen unter dem Namen Trolsa. Die Baureihenbezeichnung setzt sich aus der Abkürzung des offiziellen Herstellernamens SiU und der fortlaufenden Ordnungsnummer des Entwurfs zusammen. Die Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe gaben diesen Wagen den Spitznamen „Pjatjorka“, welches in der russischen Sprache eine Verniedlichung des Zahlworts „Fünf“ darstellt. SiU entwarf den Typ im Jahr 1959, um den Bedarf der sowjetischen Verkehrsbetriebe an Großraumobussen zu decken. Die erste Serie bestand aus 200 SiU-5 und wurde im selben Jahr hergestellt. Sie wurde für umfangreiche Tests nach Moskau geliefert. Nach der Behebung von Mängeln wurde in den 1960er Jahren der SiU-5 zum vorherrschenden Modell im Fuhrpark vieler sowjetischer Obusbetriebe. Auch wurde er nach Ungarn und Kolumbien exportiert. Aus technischer Sicht wies das Fahrzeug in seiner Konstruktion einige für die damalige Zeit fortschrittliche Lösungen auf. Zu ihnen zählten der selbsttragende Wagenkasten, die Servolenkung und die vollautomatische Schützsteuerung. Die Fahrgäste profitierten im Vergleich zu den älteren sowjetischen Obustypen von einer Verbesserung des Fahrtkomforts. Im gesamten Produktionszeitraum wurde der ursprüngliche Entwurf mehrmals modernisiert, es gab daher verschiedene Ausführungen des SiU-5. Im Jahr 1971 konnte der Hersteller die Arbeiten am neuen Nachfolgemodell SiU-9 vollenden. Daraufhin wurde die Produktion des SiU-5 im Folgejahr eingestellt. Insgesamt baute SiU 14.632 SiU-5-Oberleitungsbusse. Rund zehn Jahre nach dem Ende der Serienproduktion des SiU-5 begann sich die Zahl der einsatzbereiten Fahrzeuge dieses Typs infolge von Problemen mit deren Wagenkästen sehr schnell zu verringern. Die Lieferung zahlreicher SiU-9 machte die Erhaltung der alten Oberleitungsbusse überflüssig, so dass die SiU-5 in den Jahren 1983 bis 1989 von den Straßen der sowjetischen Städte verschwanden. Der letzte wurde 1994 in Sankt Petersburg ausgemustert, einzelne erhaltene Exemplare dieses Modells werden als Museumsfahrzeuge genutzt oder als technische Denkmäler konserviert.

Solomon R. Guggenheim Museum (New York)

  • Das Solomon R. Guggenheim Museum ist ein 1939 gegründetes Museum für Moderne Kunst in New York City. Es liegt an der Upper East Side, zwischen dem Central Park und dem East River. Das Museum wird von der Solomon R. Guggenheim Foundation betrieben und ist das älteste und bekannteste der Guggenheim-Museen. Das Museumsgebäude wurde von Frank Lloyd Wright entworfen und 1959 eröffnet. Der Schwerpunkt der gezeigten Sammlung liegt auf der Abstrakten Kunst, sie enthält jedoch auch Werke des Impressionismus, Post-Impressionismus, Expressionismus und Surrealismus. (Artikel des Tages)

Spielfilm "Manche mögen’s heiß"

  • Manche mögen’s heiß (Originaltitel: Some Like It Hot) ist eine US-amerikanische Filmkomödie, die am 29. März 1959 ihre Premiere hatte. Das Drehbuch wurde nach einer Geschichte von Robert Thoeren und Michael Logan von I.A.L. Diamond und Billy Wilder verfasst. Wilder übernahm auch Regie und Produktion. In den Hauptrollen sind Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon zu sehen. Die Filmhandlung spielt in der Zeit der Roaring Twenties und führt ins Chicago des Jahres 1929. Nachdem die Musiker Jerry und Joe Augenzeugen eines Massakers wurden, sind sie auf der Flucht vor der Mafia. Als Frauen verkleidet tauchen sie in einer Damenkapelle unter, die auf dem Weg nach Florida ist. Während Jerry alias „Daphne“ zum Objekt der Begierde eines älteren Millionärs wird, macht sich Joe alias „Josephine“, verkleidet als Millionenerbe „Shell Junior“, an die blonde Sängerin Sugar heran. Als das Mafia-Syndikat im Hotel der Band absteigt, wird die Lage kompliziert. Der Schwarzweißfilm ist eine Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen. Mit seinem Tempo, den schwungvollen Dialogen und dem Wortwitz sowie den Slapstick-Anleihen steht er in der Tradition der Screwball-Komödie. Manche mögen’s heiß war seinerzeit einer der erfolgreichsten Filme des Jahres, ist heute ein Klassiker und genießt immer noch große Popularität. Das American Film Institute listet den Film als beste amerikanische Komödie aller Zeiten. (Artikel des Tages)

Stausee Lipno

  • Der Stausee Lipno (tschechisch Údolní nádrž Lipno ‚Talsperre Lipno‘) ist ein See im Südwesten der Tschechischen Republik, Teil der Moldau-Kaskade (tschechisch Vltavská kaskáda) und bildet deren viertälteste und höchstgelegene Stufe. Er befindet sich an der Grenze zu Österreich im Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Böhmerwald (tschechisch Národní park a chráněná krajinná oblast Šumava) im Okres Český Krumlov (Bezirk Krumau), nur ein kleiner Ausläufer des Sees im Nordwesten liegt im Okres Prachatice (Bezirk Prachatitz), im Südwesten ein sehr kleiner Teil auf österreichischem Staatsgebiet (Bezirk Rohrbach, Oberösterreich). Der Stausee entstand 1959, nachdem von 1952 bis 1959 eine Staumauer mit Kraftwerk im Moldautal errichtet worden war. Mit dieser Maßnahme sollten die Region, insbesondere die flussabwärts gelegenen Städte České Budějovice (Böhmisch Budweis) und Prag vor Hochwasser geschützt werden. Bereits damals erhielt der See seinen Spitznamen Jihočeské moře (deutsch Südböhmisches Meer) oder Šumavské moře (deutsch Böhmerwald-Meer). (Artikel des Tages)

Wenn die Glocken hell erklingen (gesungen von Teddy Reno)

Zigeunerweisen (gespielt von Zino Francescatti)

Quellen

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.