Tschaikowski Peter

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Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) war ein russischer Komponist. Obwohl er nicht der Gruppe der Fünf angehörte, gilt er als bedeutendster russischer Komponist des 19. Jahrhunderts. (Wikipedia)

1869: Uraufführung von "Wojewode" (11. Februar)

1876: Rokoko-Variationen op. 33

  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Dieses Komposition widmete Tschaikowsky seinem Freund, dem deutschen Cellisten Wilhelm Fitzenhagen. Ihm hat er auch erlaubt, die "Variationen" nach Belieben zu bearbeiten. Darauf veränderte Fitzenhagen noch einiges am Original. Barbara Doll hat sich mit der argentinischen Cellistin Sol Gabetta über das Starke Stück unterhalten. (BR4 Starke Stücke)

1876: Die Jahreszeitenn op. 37b

  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • "Jahreszeiten" wer denkt da nicht sofort an Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" oder das berühmte Oratorium von Joseph Haydn. Doch es gibt auch "Jahreszeiten" für Klavier, obgleich dieser Zyklus von 12 Klavierstücken im Konzertsaal kaum jemals zu hören ist. Diese "Jahreszeiten" stammen von Peter Tschaikowsky. (BR4 Starke Stücke)

1877: Schwanensee

  • Schwanensee (russisch Лебединое Озеро, Lebedinoje osero) ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis. Es gehört zum Standardrepertoire klassischer Ballettkompanien. Insbesondere das Allegro Moderato aus den Schwanentänzen des 2. Akts ist in der Choreografie von Lew Iwanow Gegenstand unzähliger Parodien und daher als Tanz der vier kleinen Schwäne weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus bekannt.

1878: Violinkonzert op. 35

  • Das Violinkonzert D-Dur op. 35 ist das einzige Violinkonzert des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Es zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Violinkonzerten überhaupt.
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Was Peter Tschaikowsky an den lieblichen Gestaden des Lac Léman komponierte, galt lange Zeit als muskulöse Männer-Musik. Die jüngeren Geigen-Generationen, Männer und Frauen, gehen das Violinkonzert D-Dur op.36 allerdings nicht ausschliesslich sportlich an. Die Dirigentin Graziella Contratto und Numa Bischof-Ullmann, Intendant des Luzerner Sinfonieorchesters, diskutieren mit Gabriela Kaegi fünf Aufnahmen von Peter Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur. (DRS2 Diskothek im Zwei)

1878: Sinfonie op. 36

  • Der russische Komponist Pjotr Iljitsch Tschaikowski schrieb seine Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 im Jahr 1877. Parallel zur Oper Eugen Onegin entstand die Sinfonie zu der Zeit, als Tschaikowskis geheimnisvolle Korrespondenz zu seiner Gönnerin Nadeschda von Meck begann und er unter der unglückseligen Ehe mit der Konservatoriumsschülerin Antonina Miljukowa litt. Tschaikowski schrieb „unsere Sinfonie“, die er im Januar 1878 vollendete, „a mon meilleur ami“ (auf deutsch: „meinem besten Freund“; gemeint war Frau von Meck). Die Sinfonie wurde am 10. Februar 1878 in Moskau uraufgeführt; Dirigent war Nikolai Rubinstein.
  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Tschaikowsky versucht in dem Werk, die Gefühle zu beschreiben, die ihn beim Komponieren bewegen. Diese Gefühle sind zwar nicht immer klar, glücklich war er aber nicht, als die 4. Sinfonie entstanden ist. Uta Sailer hat stellt zusammen mit dem Chefdirigenten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Mariss Jansons, die Sinfonie Nr. 4 f-moll, op.36 vor. (BR4 Starke Stücke)

1888: Sinfonie op. 64

  • Die Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 stammt aus der Feder des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Obwohl er 10 Jahre nach der vorhergehenden vierten Sinfonie gegenüber seiner Brieffreundin und Gönnerin Nadeschda von Meck Ängste äußerte, dass er sich „ausgeschrieben“ habe, schrieb er seine 5. Sinfonie im Jahre 1888 innerhalb weniger Wochen in seinem Landhaus Frolowskoje bei Klin. Die Uraufführung der Sinfonie fand unter der Leitung ihres Komponisten am 17. November 1888 in Sankt Petersburg statt. Die Sinfonie ist Theodor Avé-Lallemant gewidmet.
  • Beim Komponieren seiner 5. Sinfonie in den Sommermonaten 1888 fürchtet Peter Tschaikowsky, er sei «ausgeschrieben», was so viel heisst wie nicht mehr inspiriert genug. Und auch nach der mässig erfolgreichen Uraufführung taxiert er sie zeitweise als misslungen ein. Heute gehört die Sinfonie mit ihrem Schicksalsthema durch alle Sätze hindurch zu seinen populärsten Werken. Lislot Frei diskutiert fünf neuere Aufnahmen mit der Musikjournalistin Martine Wohlthat und dem Sänger Kurt Widmer, und die Runde findet in Tschaikowskis Musik verborgene Schichten und Konflikte. (DRS2 Diskothek im Zwei)

1892: Mahler rettet Tschaikowskys "Eugen Onegin" (19. Januar)

1892: Souvenir de Florence op. 70

  • Eintrag im Klassikarchiv (classicalarchives.com)
  • Immer wieder gibt es Stücke, die zwar für sehr wichtig gehalten werden, die man im Konzertsaal aber fast nie zu hören bekommt. Eines davon ist Tschaikowskys Streichsextett "Souvenir de Florence". Über die "Erinnerungen an Florenz" hat Julia Smilga mit dem Geiger Michael Gurewitsch, gesprochen. (BR4 Starke Stücke)

Quellen

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17.07.2011 Artikel eröffnet