533: Unterschied zwischen den Versionen
Rk (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Rk (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 26: | Zeile 26: | ||
==KELTEN== | ==KELTEN== | ||
'''Ulaid''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Eochaid_mac_Condlai König Eochaid mac Condlai (532-553)] <br /> | |||
*'''532:''' Eochaid mac Condlai ist ein König von Ulaid aus der Gruppe der Dál nAraide. Er gehört zur Hauptlinie der Dál nAraide, der Uí Chóelbad, die in Mag Line östlich der Stadt Antrim im heutigen County Antrim ansässig ist. Sein Großvater Cáelbad mac Crond Ba Druí war Hochkönig von Irland und zugleich König von Ulster. Sein Vater Condlae mac Cóelbad war ebenfalls König der Dál nAraide. Nach den Königslisten im Book of Leinster folgt Eochaid seinem Onkel Fíachna Lonn mac Cóelbad als König der Dál nAraide nach. Danach folgt er Cairell mac Muiredaig Muinderg aus dem Geschlecht der Dal Fiatach als König von Ulaid [[553#KELTEN | Fortsetzung 553]] | |||
*'''532:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Cairell_mac_Muiredaig_Muinderg König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)] | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Ulster Liste der Könige] | |||
'''Connacht''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/E%C3%B3gan_B%C3%A9l König Eógan Bél (500–542)] <br /> | |||
*'''531:''' Eógan Bél: Im Jahr 531 erleidet Connacht unter Eógan Bél eine Niederlage bei Aidne. Zu dieser Zeit herrscht der starke Hochkönig Muirchertach mac Ercae aus dem Zweig der Cenél nEógain über Irland. | |||
*[[537#KELTEN | Fortsetzung 537]] | |||
*'''500:''' Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen. | |||
*'''500:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Dau%C3%AD_Tenga_Uma König Dauí Tenga Uma (482–500)] | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Connacht Könige von Connacht] | |||
'''Leinster''' | |||
*'''495:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A1ech_mac_Finchada König Fráech mac Finchada (485–495)] Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Leinster Liste der Könige] | |||
'''Dalriada''' | '''Dalriada''' | ||
Version vom 9. Februar 2026, 16:30 Uhr
MAYA
Palenque
Calakmul
Tikal
- Erwähnung auf Stela 12 im Zusammenhang mit dem Kalenderdatum 9.4.13.0.0. Hier führt Lady of Tikal, die bis 527 als Ajaw regiert hat, erneut wichtige rituelle Handlungen durch
- Fortsetzung 537
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulaid
- 532: Eochaid mac Condlai ist ein König von Ulaid aus der Gruppe der Dál nAraide. Er gehört zur Hauptlinie der Dál nAraide, der Uí Chóelbad, die in Mag Line östlich der Stadt Antrim im heutigen County Antrim ansässig ist. Sein Großvater Cáelbad mac Crond Ba Druí war Hochkönig von Irland und zugleich König von Ulster. Sein Vater Condlae mac Cóelbad war ebenfalls König der Dál nAraide. Nach den Königslisten im Book of Leinster folgt Eochaid seinem Onkel Fíachna Lonn mac Cóelbad als König der Dál nAraide nach. Danach folgt er Cairell mac Muiredaig Muinderg aus dem Geschlecht der Dal Fiatach als König von Ulaid Fortsetzung 553
- 532: König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)
- Liste der Könige
Connacht
- 531: Eógan Bél: Im Jahr 531 erleidet Connacht unter Eógan Bél eine Niederlage bei Aidne. Zu dieser Zeit herrscht der starke Hochkönig Muirchertach mac Ercae aus dem Zweig der Cenél nEógain über Irland.
- Fortsetzung 537
- 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
- 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
- Könige von Connacht
Leinster
- 495: König Fráech mac Finchada (485–495) Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
- Liste der Könige
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Wessex
Königreich Essex
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Theudis (531–548)
Justinian greift das Vandalenreich an und erobert es. Ostrom erhält damit Stützpunkte an der afrikanischen Küste, was die strategische Lage des Westgotenreichs verschärft. Theudis bleibt offiziell neutral, verlegt aber Garnisonen nach Ceuta, um sich gegen eventuelle Angriffe zu wappnen - Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Bistum Carcassonne
Papst Johannes II. gründet das Bistum Carcassonne und unterstellt es dem Erzbistum Narbonne als Suffraganbistum. - Fortsetzung 534
Burgunden
Reich von Paris
- König Childebert I. (511–558)
- Das Zweite Konzil von Orléans 533 verbietet im Frankenreich die Heirat zwischen Juden und Christen.
- Fortsetzung 534
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theuderich I. (511–533)
- König Theudebert I. (533–548)
Nach dem Tod Theuderichs I. fällt dessen fränkisches Teilreich mit Residenz in Reims, das später als Austrasien bezeichnet wird, an seinen Sohn Theudebert I. - Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Bischof Nicetius (Trier, 526–566)
- Bischof Hesperius (Metz, 525-542)
- Fortsetzung 535
Thüringer
Vandalen
- König Gelimer (530–534)
- Juni: Der gotische Adelige Godas, der von Gelimer zum Verwalter der Provinz Sardinien ernannt worden ist, erklärt sich selbst zum Herrscher der Insel und nimmt Kontakt mit dem oströmischen Kaiser Justinian I. auf, um sein eigenes sardisches Fürstentum zu errichten. Gelimer sendet daraufhin seinen Bruder Tzazo mit der vandalischen Streitmacht nach Sardinien. Diese erobert Cagliari und tötet Godas. Eine von Justinian entsandte Rettungsmission kommt zu spät.
- Vandalenkrieg (533-534)
Godas Revolte erweist sich für das vandalische Reich als verheerend. Denn während Tzazo mit der Vandalen-Armee auf Sardinien weilt, landet im September eine byzantinische Armee unter dem Befehl von Belisar kampflos in der Nähe von Caput Vada mit der Absicht, Nordafrika wieder dem Byzantinischen Reich einzuverleiben. Der Vandalenkrieg beginnt. Gelimer lässt daraufhin den von ihm vor drei Jahren gestürzten Hilderich in der Gefangenschaft ermorden, um dessen erneute Thronbesteigung zu verhindern.
Schlacht bei Ad Decimum
0913D: In der Schlacht bei Ad Decimum besiegen die Oströmischen Truppen unter Belisar die Vandalen unter ihrem König Gelimer. Dies ist ein entscheidender Schritt hin zur Vernichtung des Vandalenreiches und zur Wiedereingliederung Nordafrikas in das Römische Reich.
Schlacht bei Tricamarum
1215D: Die Oströmer unter Belisar besiegen die Vandalen in der Schlacht bei Tricamarum, womit der Versuch Gelimers, Karthago zurückzuerobern, scheitert. Kurz darauf zieht Belisar auch in Hippo Regius ein, während sich Gelimer auf eine Festung im Atlasgebirge zurückziehen muss.
WDR ZeitZeichen 2023 - Fortsetzung 534
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXXVI = 1286)
- Regentin Amalasuntha (526-534)
Nach einem gescheiterten Adelskomplott lässt Amalasuntha drei gotische Adelige hinrichten, die sie der Verschwörung verdächtigt. Sie nimmt diplomatische Kontakte mit Kaiser Justinian I. auf und erwägt eine Übersiedlung nach Konstantinopel - König Athalarich (526–534)
Erlass eines Dekrets durch Athalarich gegen Simonie (Ämterkauf) im Zusammenhang mit der Papstwahl; das Dekret wird im Atrium von St. Peter aufgestellt - Papst Johannes II. (533–535)
0102D: Johannes II. besteigt nach zweimonatigem Konklave als Nachfolger des im Vorjahr verstorbenen Bonifatius II. den Stuhl Petri, nachdem er den heidnischen Namen Mercurius abgelegt hat. Er ist der erste Papst, der einen neuen Namen annimmt. Johannes legt fest, dass die Wahl eines Papstes der Zustimmung des ostgotischen Königs bedarf. Nach dem Untergang der Ostgoten wird dieses Recht auf die oströmischen Kaiser übertragen.
Bistum Carcassonne-Narbonne
Johannes II. gründet das Bistum Carcassonne und unterstellt es dem Erzbistum Narbonne als Suffraganbistum.
Das Dekret des oströmischen Kaisers Justinian I., welches den Bischof von Rom als Oberhaupt über alle Kirchen der Christenheit einsetzt, wird herausgegeben. - Erzbischof Ursicinus von Ravenna (533-536)
- Fortsetzung 534
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Justinian I. (527–565) (gleichzeitig Konsul)
Frühjahr: Justinian I. bereitet eine Militärexpedition gegen das Vandalenreich vor. Juni: Die oströmische Flotte unter General Belisar segelt nach Nordafrika, erobert Karthago (0915D) und zerschlägt damit das Vandalenreich in Afrika endgültig.
Veröffentlichung der Digesten (juristische Textsammlung) - Codex Iustinianus 1230D: Der Codex Iustinianus tritt zusammen mit den Digesten in Kraft. Das gesamte Gesetzeswerk Corpus iuris civilis bündelt das aus römischer Zeit hervorgegangene Recht.
In einem Dekret setzt Justinian den Bischof von Rom über alle Kirchen der Christenheit. - Prätorianerpräfekt Johannes der Kappadokier (531-541)
- Patriarch Epiphanios von Konstantinopel (520–535)
- 1129D: Ein Erdbeben in Syrien nahe Aleppo führt zum Tod Zehntausender von Menschen. Es sollen in der Region 130.000 umgekommen sein.
- Patriarch Peter (Jerusalem, 524-552)
- Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
Ghassaniden
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
- Khagan Yujiulü Anagui (2. Amtszeit 522–552)
Heiratsallianz von Yujiulü Anagui mit Nordwei, erhält Prinzessin Lanling zur Frau - Fortsetzung 534
INDIEN
Gupta-Reich
- König Kumaragupta III. (um 530-540)
- Damodarpur-Kupferplatteninschrift: Die Inschrift datiert auf das Gupta-Jahr 214 (entspricht dem Jahr 533) und nennt einen Gupta-König, dessen Name mit „Ku“ beginnt – dies wird Kumaragupta III. zugeordnet.
- Fortsetzung 540
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Pallava
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Büffels; am Beginn des Jahres Wasser-Ratte)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
KOREA
Goguryeo
Baekje
Silla
JAPAN
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.
03.10.2022 Artikel eröffnet
13.06.2024 Grundstock erstellt
18.01.2025 Grundstock ergänzt
09.07.2025 Grundstock weiter ergänzt