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532

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MAYA

Palenque

Calakmul

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulaid

  • König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)
    Cairell selbst stirbt nach ungefähr 23 Regierungsjahren.
  • König Eochaid mac Condlai (532-553)
    Eochaid mac Condlai ist ein König von Ulaid aus der Gruppe der Dál nAraide. Er gehört zur Hauptlinie der Dál nAraide, der Uí Chóelbad, die in Mag Line östlich der Stadt Antrim im späteren County Antrim ansässig ist. Sein Großvater Cáelbad mac Crond Ba Druí war Hochkönig von Irland und zugleich König von Ulster. Sein Vater Condlae mac Cóelbad war ebenfalls König der Dál nAraide. Nach den Königslisten im Book of Leinster folgt Eochaid seinem Onkel Fíachna Lonn mac Cóelbad als König der Dál nAraide nach. Danach folgt er Cairell mac Muiredaig Muinderg aus dem Geschlecht der Dal Fiatach als König von Ulaid
  • Fortsetzung 553
  • 509: Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)
  • Fortsetzung 532
  • Liste der Könige

Connacht

  • 531: Eógan Bél: Im Jahr 531 erleidet Connacht unter Eógan Bél eine Niederlage bei Aidne. Zu dieser Zeit herrscht der starke Hochkönig Muirchertach mac Ercae aus dem Zweig der Cenél nEógain über Irland.
  • Fortsetzung 537
  • 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
  • 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
  • Könige von Connacht

Leinster

Dalriada

Gwynedd

ANGELSACHSEN

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

Burgunden

Reich von Paris

  • König Childebert I. (511–558)
    Ab 532 eignen sich die Brüder Chlothar I. und Childebert I. das ehemalige Teilreich Orléans an, wobei Childebert I. die ehemalige Hauptstadt Orléans übernimmt
    532–534: Beteiligung an der endgültigen Eroberung des Burgunderreichs zusammen mit seinen Brüdern; das Burgunderreich wird zwischen den Merowingern aufgeteilt
  • Fortsetzung 533

Reich von Soissons

  • König Chlothar I. (511–558)
    Endgültige Aufteilung von Chlodomers Erbe unter den Brüdern
    Um 532 (spätestens 534): Geburt Guntrams, Sohn von König Chlothar I. und Königin Ingund(e), aus dem Geschlecht der Merowinger
  • Fortsetzung 535

Reich von Metz

Thüringer

Vandalen

OSTGERMANEN

Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXXV = 1285)

Langobarden

OSTRÖMISCHES REICH

  • Kaiser Justinian I. (527–565)
  • Kaiser Flavius Hypatius (532)
  • Prätorianerpräfekt Johannes der Kappadokier (531-541)
    Januar: Während des Nika-Aufstandes wird Johannes vorübergehend abgesetzt, weil er sich viele Feinde gemacht hat. Spätestens im Oktober ist er jedoch wieder im Amt
  • Patriarch Epiphanios von Konstantinopel (520–535)
  • Nika-Aufstand
    0113D: Die Zirkusparteien erheben sich in Konstantinopel gegen Justinian I. und planen, den Heerführer Flavius Hypatius (einen Neffen des Anastasios I.) zum neuen Kaiser zu ernennen.
    0115D: Aufständische zünden mehrere Gebäude an, unter anderem den Großen Palast und die Hagia Sophia. Erstmals werden auch Rufe nach einem neuen Kaiser laut.
    0117D: Auf dem Forum in Konstantinopel wird Flavius Hypatius zum Kaiser ausgerufen. Die Heerführer Belisar und Narses werden mit der Niederwerfung der Aufständischen beauftragt; dabei kommen über 30'000 Menschen ums Leben.
    0119D: In Konstantinopel werden Flavius Hypatius und sein Bruder Flavius Pompeius hingerichtet und ihre Leichen ins Marmarameer geworfen.
  • 532–537: Die während des Nika-Aufstandes zerstörte Hagia Sophia wird in der Folgezeit im Auftrag Justinians unter den Architekten Anthemios von Tralleis und Isidor von Milet völlig neu errichtet (letzter bedeutender Monumentalbau der Antike).
  • Yerebatan-Zisterne
    Wahrscheinlich um diese Zeit Anlage des „Versunkenen Palastes“ in Konstantinopel, eines riesigen unterirdischen Zisternenbaus zur Wasserversorgung des Kaiserpalastes.
  • Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
  • Anthimos ist Metropolit von Trapezunt
  • Baubeginn der Sophienkirche in Serdica, nach der die Stadt künftig Sofia genannt wird.
  • Patriarch Peter (Jerusalem, 524-552)

Ghassaniden

Fortsetzung 533

SASSANIDENREICH

  • Großkönig Chosrau I. (531–579)
    Frühjahr: Chosrau I. nimmt Damaskios, Simplikios und einige weitere griechische Philosophen im Sassanidenreich auf, die nach der Schließung der platonischen Akademie in Athen das Byzantinische Reich verlassen mussten.

Iberia

Lachmiden

Römisch-Persische Kriege

  • Ewiger Frieden
    Herbst: Der oströmische Kaiser Justinian I. schließt mit dem Sassanidenreich den sogenannten Ewigen Frieden: Er darf zwischenzeitlich persisch besetzte Gebiete des Reiches im Osten behalten, zahlt dafür 11'000 Pfund Gold. Der Frieden wird aber schon 540 von Großkönig Chosrau I. gebrochen.

Fortsetzung 534

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Gupta-Reich

Westliche Ganga-Dynastie

Chalukya

Pallava

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr der Wasser-Ratte; am Beginn des Jahres Metall-Schwein)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Liang-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

  • König Guhyeong (521-532)
    Angesichts der Übermacht Sillas entscheidet sich König Guhyeong zur kampflosen Kapitulation. Er übergibt seine Familie und Schätze an Silla, wird dort mit Ehren empfangen und erhält den Titel „Sangdaedeung“. Seine Familie wird in den zweithöchsten Rang des Silla-Knochenrangs (Jingol) aufgenommen. Das Königreich Geumgwan Gaya hört auf zu existieren.
  • Fortsetzung unter Silla

Silla

JAPAN

QUELLEN

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22.01.2022 Artikel eröffnet

14.06.2024 Grundstock erstellt

17.01.2025 Grundstock ergänzt

11.07.2025 Grundstock weiter ergänzt

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