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530: Unterschied zwischen den Versionen

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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cairell_mac_Muiredaig_Muinderg König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cairell_mac_Muiredaig_Muinderg König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)] <br />
*'''509:''' Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. [https://en.wikipedia.org/wiki/Eochaid_mac_Muiredaig_Muinderg König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)]
*[[532#KELTEN | Fortsetzung 532]]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Ulster Liste der Könige]


'''Connacht'''
'''Connacht'''


*[https://en.wikipedia.org/wiki/E%C3%B3gan_B%C3%A9l König Eógan Bél (500–542)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/E%C3%B3gan_B%C3%A9l König Eógan Bél (500–542)] <br />
*'''500:''' Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
*'''500:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Dau%C3%AD_Tenga_Uma König Dauí Tenga Uma (482–500)]
*[[530#KELTEN | Fortsetzung 530]]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Connacht Könige von Connacht]
'''Leinster'''
*'''495:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A1ech_mac_Finchada König Fráech mac Finchada (485–495)] Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Leinster Liste der Könige]


'''Dalriada'''
'''Dalriada'''

Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 14:39 Uhr

527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533

MAYA

Palenque

Calakmul

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulaid

Connacht

Dalriada

Gwynedd

ANGELSACHSEN

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

Sachsen

  • um 530: Die Sachsen erreichen im Zuge ihrer Ausdehnung nach Süden den Rhein.

Burgunden

Reich von Paris

Reich von Soissons

Reich von Metz

Thüringer

Vandalen

  • König Hilderich (523–530)
  • König Gelimer (530–534)
    0519D: Die Annäherung des Vandalenkönigs Hilderichs an das Oströmische Reich führt zu dessen Sturz durch die „Nationalpartei“ unter Gelimer, der neuer König wird. Justinian I. verweigert der neuen Regierung die Anerkennung und nimmt den Umsturz wenig später zum Anlass für eine Invasion.
    530–533: Gelimer festigt seine Herrschaft, setzt Repressalien gegen Katholiken fort und bekämpft Aufstände der Mauren im Süden des Reiches.
  • Fortsetzung 533

OSTGERMANEN

Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXXIII = 1283)

  • Regentin Amalasuntha (526-534)
    Amalasuntha überträgt im Namen ihres Sohnes Gebiete nördlich der Durance an die Burgunden
  • König Athalarich (526–534)
  • Papst Felix III. (526–530)
    Felix III. versucht, mit Bonifatius II. seinen eigenen Nachfolger zu designieren. Das zieht jedoch eine Reaktion des Senats nach sich, der die Diskussion über den Nachfolger des Amtsinhabers zu dessen Lebzeiten verbietet, ebenso die Annahme einer derartigen Nomination.
    0922D: Felix III. stirbt und wird in der Basilika San Paolo fuori le Mura in Rom beigesetzt.
  • Papst Bonifatius II. (530–532)
    0922D: Bonifatius II., ein in Rom geborener Gote, wird unter dem Einfluss des Gotenkönigs Athalarich nach Felix’ Tod Papst. Die Mehrheit des römischen Klerus wählt allerdings Dioskur zum Gegenpapst, der aber bereits nach 22 Tagen stirbt. Da Bonifatius daraufhin die Unterstützer seines Gegners zwingt, ihren "Fehler" einzugestehen, wird Dioskur traditionell zu den (unrechtmäßigen) Gegenpäpsten gerechnet. Bonifatius bestätigt während seines Pontifikats die Beschlüsse zur Verdammung des Pelagianismus und des Semipelagianismus, die auf der Synode von Orange im Jahre 529 gefasst worden sind.
  • Liber Pontificalis
    um 530: Der Liber Pontificalis, eine chronologisch geordnete Sammlung von Biographien der Päpste, entsteht, indem ein Unbekannter den „Liberianischen Katalog“, ein bis Liberius (352–366) reichendes Papstverzeichnis, beträchtlich vermehrt und bis zu Felix III. (526–530) weiterführt.
  • um 530: Rom hat etwa 100'000 Einwohner (im Mittelalter dann nur noch 20'000)
  • Fortsetzung 531

Langobarden

OSTRÖMISCHES REICH

Ghassaniden

Fortsetzung 531

SASSANIDENREICH

Iberia

Lachmiden

Römisch-Persische Kriege

Fortsetzung 531

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

  • König Dhu Nuwas (522–525/530)
    Die Angaben zum Ende der Herrschaft Dhu Nuwas' sind widersprüchlich: einerseits könnte Dhu Nuwas bereits 524/525 im Kampf gefallen sein oder Selbstmord begangen haben, andererseits aber auch erst in diesem Jahr gestürzt worden sein.
  • König Sumyafa Ashwa (530–535)
    Einsetzung als König von Himyar durch den aksumitischen König Kaleb nach dem Sturz von Dhu Nuwas. Sumyafa Ashwa wird als pro-äthiopischer, christlicher Herrscher installiert
    530/531: Eine Archäologische Inschrift belegt die Befestigung von Bi'r `Ali durch Sumyafa Ashwa und seine Söhne
  • Fortsetzung 535

ROURAN

INDIEN

Alchon-Hunnen

  • König Mihirakula (um 515-530)
    Mihirakula stirbt (gemäss René Grousset, auf den sich der Wikipedia-Artikel bezieht, im Jahr 530; das Todesjahr ist aber unsicher, andere Angaben schwanken zwischen bis 540 oder 550). Nach seinem Tod zerfällt die Macht der Alchon-Hunnen in Indien rasch.

Gupta-Reich

  • König Narasimhagupta (495-530)
    Narasimhagupta stirbt oder zieht sich als buddhistischer Mönch zurück; Nachfolge durch seinen Sohn Kumaragupta III.
  • König Kumaragupta III. (um 530-540)
    um 530–540: Ein Silber-Kupfer-Siegel aus Bhitari (Ghazipur, Uttar Pradesh) nennt seinen Vater Narasimhagupta und seinen Großvater Purugupta. Ein Tonsiegel aus Nalanda belegt ebenfalls seine Abstammung und nennt Purugupta als Sohn von Kumaragupta I. und Anantadevi. - Das Gupta-Reich ist deutlich geschwächt, die Macht beschränkt sich weitgehend auf das Kerngebiet Magadha. Die ausgegebenen Goldmünzen sind von geringer Qualität und Zahl, was auf wirtschaftlichen Niedergang hindeutet. - Konflikt mit den Maukharis: Isanavarman, Herrscher des Maukhari-Königreichs, erklärt seine Unabhängigkeit von den Guptas. Kumaragupta III. besiegt Isanavarman, wie die Aphsad-Inschrift berichtet.
  • Fortsetzung 533

Westliche Ganga-Dynastie

Chalukya

Pallava

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

Chenla

  • König Sreshthavarman (495-530)
    Sreshthavarman stirbt oder wird abgelöst; Nachfolger wird im Jahr 560 sein Sohn oder Schwiegersohn Vīravarman; für die Jahre 530-560 existieren keine Angaben, möglicherweise besteht auch keine Lücke zwischen den beiden Regierungszeiten?
  • Fortsetzung 560

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Hundes; am Beginn des Jahres Erde-Hahn)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Liang-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

QUELLEN

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16.06.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

15.01.2025 Grundstock ergänzt

13.07.2025 Grundstock weiter ergänzt

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