528
MAYA
Calakmul
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulaid
- 509: Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)
- Fortsetzung 532
- Liste der Könige
Connacht
- 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
- 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
- Fortsetzung 530
- Könige von Connacht
Leinster
- 495: König Fráech mac Finchada (485–495) Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
- Liste der Könige
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Wessex
Königreich Essex
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
Burgunden
Reich von Paris
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theuderich I. (511–533)
- Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Bischof Nicetius (Trier, 526–566)
- Bischof Hesperius (Metz, 525-542)
Thüringer
Vandalen
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXXI = 1281)
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Justinian I. (527–565) (gleichzeitig Konsul)
0219D: Justinian I. ordnet die Erstellung des Corpus iuris civilis an. Johannes der Kappadokier (der künftige Prärorianerpräfekt) nimmt an der Sammlung der römischen Gesetze (Vorarbeit zum späteren Corpus Iuris Civilis) teil. - Patriarch Epiphanios von Konstantinopel (520–535)
- Kloster Hogots
- 1129D: Ein Erdbeben bei Antiochia am Orontes und Seleukeia Pieria verursacht 4870 Tote. In Antiochia wird durch Naturgewalt die von Konstantin dem Großen errichtete Große Kirche zerstört.
- Patriarch Peter (Jerusalem, 524-552)
- Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
- Fortsetzung 529
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
- Klientelkönig Al-Mundhir III. (503/505–554)
Erneuter Überfall Al-Mundhirs auf Syrien, der dort reiche Beute macht
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Pallava
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Erde-Affen; am Beginn des Jahres Feuer-Schaf)
Nördliche Wei-Dynastie
- Regentin Hu (515-528)
- Kaiser Xiaoming (515-528)
Xiaoming versucht, mit General Erzhu Rong seine Macht zurückzugewinnen und tötet Zheng Yan, einen einflussreichen Liebhaber seiner Mutter, worauf er von seiner Mutter vergiftet wird und mit nur 18 Jahren stirbt. - Kaiser Yuan Zhao (528)
Mai: Da Xiaoming keinen männlichen Nachfolger hat, setzt Kaiserinwitwe Hu zunächst auf eine vorübergehende Täuschung und ernennt dann den zweijährigen Yuan Zhao zum Kaiser, um als Regentin selbst die Macht zu behalten - Kaiser Xiaozhuang (528–530)
Mai bis Juni: General Erzhu Rong widersetzt sich dieser Ernennung, marschiert nach Luoyang und erkennt Yuan Zhao nicht an. Stattdessen erhebt er Yuan Ziyou zum Kaiser (Kaisername: Xiaozhuang). Yuan Zhao und die Kaiserinwitwe Hu werden in Luoyang gefangen genommen. Erzhu Rong lässt beide in den Gelben Fluss werfen, wo sie ertrinken.
Beginn der Ära "Jianyi", die noch in diesem Jahr von der Ära "Yongan" abgelöst wird; diese dauert bis 530. - Fortsetzung 530
Südliche Liang-Dynastie
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
- König Guhyeong (521-532)
- 528–532: Zunehmender militärischer Druck durch das expandierende Königreich Silla.
- Fortsetzung 531
Silla
- König Beopheung (514–540)
- Der Buddhismus wird in Silla Staatsreligion.
- Fortsetzung 532
JAPAN
QUELLEN
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18.06.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
13.01.2025 Grundstock ergänzt
15.07.2025 Grundstock weiter ergänzt