527: Unterschied zwischen den Versionen
Rk (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Rk (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 26: | Zeile 26: | ||
==KELTEN== | ==KELTEN== | ||
'''Ulaid''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cairell_mac_Muiredaig_Muinderg König Cairell mac Muiredaig Muinderg (509–532)] <br /> | |||
*'''509:''' Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. [https://en.wikipedia.org/wiki/Eochaid_mac_Muiredaig_Muinderg König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)] | |||
*[[532#KELTEN | Fortsetzung 532]] | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Ulster Liste der Könige] | |||
'''Connacht''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/E%C3%B3gan_B%C3%A9l König Eógan Bél (500–542)] <br /> | |||
*'''500:''' Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen. | |||
*'''500:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Dau%C3%AD_Tenga_Uma König Dauí Tenga Uma (482–500)] | |||
*[[530#KELTEN | Fortsetzung 530]] | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Connacht Könige von Connacht] | |||
'''Leinster''' | |||
*'''495:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A1ech_mac_Finchada König Fráech mac Finchada (485–495)] Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_kings_of_Leinster Liste der Könige] | |||
'''Dalriada''' | '''Dalriada''' | ||
Version vom 22. Februar 2026, 18:55 Uhr
MAYA
Calakmul
Tikal
- Ajaw Kaloomteʼ Bahlam (511-527)
Ende seiner Regierungszeit - Ajaw Lady of Tikal (511-527)
Ende ihrer Regierungszeit und vermutlich Tod in Tikal. Das genaue Datum ist aufgrund beschädigter Stelen unsicher, häufig wird 527 genannt, gelegentlich bis 534 für spätere Referenzen - Nachfolger wird "Bird Claw" (auch bekannt als Animal Skull I), dessen Regierungszeit unbekannt ist, sodass er in dieser Chronik nicht weiter berücksichtigt werden kann.
- Fortsetzung 529
Copan
PIKTEN
- König Drest III. (522–527/530)
- König Drest IV. (522–531)
um 527–531: Alleinige Herrschaft von Drest IV. (Sohn von Girom); die Quellen nennen 4 bis 5 Jahre; möglicherweise regiert Drest III. aber auch bis ins Jahr 530 (Die Angaben sind widersprüchlich). - Fortsetzung 531
KELTEN
Ulaid
- 509: Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)
- Fortsetzung 532
- Liste der Könige
Connacht
- 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
- 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
- Fortsetzung 530
- Könige von Connacht
Leinster
- 495: König Fráech mac Finchada (485–495) Über die folgenden vier Könige sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden.
- Liste der Könige
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
Königreich Wessex
- König Cerdic (519–534)
um 527: Der Überlieferung nach Sieg des Königs Cerdic über die Briten bei Chearsley - Fortsetzung 530
- König Æscwine (ca. 527–ca. 587)
Gründung des Königreiches von Essex nördlich der Themse durch Angelsachsen unter Æscwine - Fortsetzung 587
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Amalarich (522–531)
526/527: Amalarich heiratet die fränkische Prinzessin Chlothilde, eine Tochter von Chlodwig I. und Chrodechild. - Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 531
Burgunden
- König Godomar II. (524–534)
um 527: Godomar lässt den Leichnam seines Bruders Sigismund bergen und im Kloster St. Maurice beisetzen - Bischof Bubulcus (Vindonissa, 517-534)
- Fortsetzung 530
Reich von Paris
Reich von Soissons
Reich von Metz
- König Theuderich I. (511–533)
- Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Bischof Nicetius (Trier, 526–566)
Antritt des Bischofsamtes in Trier. Nicetius zieht mit königlichem Geleit in die Stadt ein, die nach den Wirren der Völkerwanderung stark zerstört war; während seiner Amtszeit: Förderung des Mönchtums, Erneuerung des Klerus und Gründung neuer Seelsorgezentren; Tägliche Predigten, Einsatz gegen Missstände in Gesellschaft und Adel, Schutz der einfachen Bevölkerung - Bischof Hesperius (Metz, 525-542)
- Fortsetzung 531
Thüringer
Vandalen
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXX = 1280)
- Regentin Amalasuntha (526-534)
um 527–530: Bau und Ausschmückung der Kirche der Heiligen Kosmas und Damian in Rom mit bedeutenden Mosaiken, gefördert durch Amalasuntha - König Athalarich (526–534)
- Konsul Vettius Agorius Basilius Mavortius
- Papst Felix III. (526–530)
- Fortsetzung 529
Langobarden
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Justin I. (518–527)
0401D: Justin I. bestimmt seinen Neffen Justinian I. zum Mitkaiser (Augustus) und Thronerben. Die Zeremonie findet ungewöhnlicherweise nicht öffentlich, sondern im Palast statt, auch wenn Justinian laut Johannes Zonaras anschließend im Hippodrom auch die Akklamation durch das Volk entgegennimmt. - Kaiser Justinian I. (527–565)
0801D: Justinian I. wird nach dem Tod seines Onkels Justin I. dessen Nachfolger als oströmischer Kaiser. Seine Ehefrau Theodora erhält den Titel Augusta.
Artikel des Tages: Justinian I. (* um 482 in Tauresium bei Justiniana Prima; † 14. November 565 in Konstantinopel) war von 527 bis zu seinem Tod römischer Kaiser. Die orthodoxen Kirchen verehren ihn als Heiligen. Justinian gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der Spätantike. Seine Regierungszeit markiert dabei eine wichtige Stufe des Übergangs von der Antike zum Mittelalter und somit den Übergang von römischer Tradition zu byzantinischer Regierung. Justinian betrieb eine aggressive Westpolitik, wobei es ihm gelang, weite Teile des alten Imperium Romanum wiederzugewinnen, die im Westen im Verlauf der Völkerwanderung an die Germanen gefallen waren (Absetzung des letzten Kaisers in Italien 476). Im Osten war das Reich in seiner Regierungszeit in schwere wechselhafte Kämpfe mit dem neupersischen Sassanidenreich verwickelt. Für die Rechtsgeschichte ist die von ihm in Auftrag gegebene Kompilation des römischen Rechts, das später so genannte Corpus Iuris Civilis, von großer Bedeutung. - Patriarch Epiphanios von Konstantinopel (520–535)
- Patriarch Peter (Jerusalem, 524-552)
- Papst und Patriarch Timotheos IV. (Alexandria, 517–535)
- Fortsetzung 528
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Pallava
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Feuer-Schafes; am Beginn des Jahres Feuer-Pferd)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
- Kaiser Wu (502-549)
Kaiser Wu opfert sich erstmals symbolisch dem Buddhismus ("sheshen"), was seine Rolle als Förderer des Buddhismus unterstreicht.
527–529: Ära "Datong" - Fortsetzung 529
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
- König Beopheung (514–540)
um 527: Beopheung erklärt den Buddhismus zur Staatsreligion von Silla, nach dem Märtyrertod des Ministers Ichadon, dessen Hinrichtung Wunderzeichen hervorruft und die Opposition überzeugt - Fortsetzung 528
JAPAN
- Tennō Keitai (507–531)
- Iwai-Aufstand in Tsukushi (Kyūshū) – ein bedeutender Aufstand gegen die Zentralmacht
- Fortsetzung 531
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.
14.11.2015 Artikel eröffnet
19.06.2024 Grundstock erstellt
12.01.2025 Grundstock ergänzt
18.07.2025 Grundstock weiter ergänzt