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MAYA

Palenque

Calakmul

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulaid

  • 509: Cairell mac Muiredaig Muinderg (Cairell Coscrach) ist ein König von Ulster (Ulaid) aus dem Geschlecht der Dál Fiatach und lebt im 6. Jahrhundert. Er stammt aus einer Herrscherfamilie: Sein Vater ist Muiredach Muinderg mac Forggo, der um 489 stirbt, und sein Bruder ist Eochaid mac Muiredaig Muinderg, der bis 509 als König herrscht. In der Zeit nach der Zerstörung von Emain Macha nach 450 beginnt Ulidia sich zu erholen, und die Dál Fiatach treten dabei als neue Oberherren hervor, wobei Muiredach als erster historisch fassbarer König dieser Dynastie gilt. Cairell wächst in dieser Phase des politischen Aufstiegs seiner Sippe auf, in der sich die Macht der Dál Fiatach allmählich auf den Osten Ulsters konzentriert. Um 496/498 kommt es zum Sturm auf Dún Lethglaise, das mit dem heutigen Downpatrick in der Grafschaft Down gleichgesetzt wird. Dieser Angriff steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Dál Fiatach in dieser Region, die sich zu ihrem künftigen Machtzentrum entwickelt. Cairell erlebt, wie dieses Gebiet zunehmend unter die Kontrolle seiner Familie gerät und zur Grundlage ihrer königlichen Herrschaft wird. Im Jahr 509 beginnt Cairells eigene Regierungszeit über Ulaid. Die Annalen von Tigernach geben sein Regierungsantrittsjahr mit 509 an und verzeichnen, dass er von diesem Zeitpunkt bis 532 als König herrscht. Er tritt die Nachfolge seines Bruders Eochaid an, der im selben Jahr 509 stirbt. Als König festigt Cairell die Stellung der Dál Fiatach als herrschende Dynastie in Ulidia, die nach der früheren Krise um Emain Macha nun dauerhaft die Oberherrschaft innehat. In der geistlichen Überlieferung erscheint Cairell in der „Dreiteiligen Vita des heiligen Patrick“. Dort wird erzählt, dass der heilige Patrick die Nachkommen von Cairells Bruder Eochaid verflucht, während er die Nachkommen Cairells segnet. Diese Segens- und Fluchgeschichte dient als Erklärung dafür, dass später tatsächlich vor allem Cairells Linie die Königswürde von Ulaid innehat. Die Überlieferung betont so, dass die dynastische Vorherrschaft der Dál Fiatach in religiös-heilsgeschichtlicher Perspektive legitimiert erscheint. König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)
  • Fortsetzung 532
  • Liste der Könige

Connacht

  • 500: Eógan Bél mac Cellaig, König von Connacht aus dem Zweig der Uí Fiachrach, regiert im 6. Jahrhundert und stirbt im Jahr 542. Er ist ein Enkel des Hochkönigs Ailill Molt und trägt den Beinamen „Bél“, der „Mund“ oder „Lippe“ bedeutet. Eógan Bél gehört zur Sippe der Connachta, genauer zum Zweig der Uí Fiachrach, der in Connacht herrscht. Sein Großvater ist der Hochkönig Ailill Molt, wodurch Eógan Bél aus einer hochrangigen Dynastie stammt. Sein Beiname „Bél“ bedeutet „Mund“ oder „Lippe“, und es heißt, er erhält als Kind so viel Lob von allen, die ihm begegnen, dass man ihm diesen Namen gibt. Andere Quellen behaupten dagegen, er habe eine Hasenscharte. Die Herrschaft von Eógan Bél beginnt irgendwann nach dem Jahr 500, ohne dass ein genaues Antrittsdatum überliefert ist. Connacht steht in dieser Zeit in einem Spannungsfeld zwischen inneren Dynastiegruppen und den mächtigen Uí Néill im Norden und Süden. Früh in seiner Regierungszeit entstehen Fehden mit dem nördlichen Zweig der Uí Néill, die das Verhältnis der Königreiche im Westen und Norden Irlands dauerhaft prägen.
  • 500: König Dauí Tenga Uma (482–500)
  • Fortsetzung 539
  • Könige von Connacht

Leinster

Dalriada

Gwynedd

ANGELSACHSEN

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

  • König Amalarich (522–531)
    Amalarich, selbst Arianer, sucht durch Misshandlung seine Gemahlin Chrodechildis, Tochter Chlodwigs I. vom katholischen Glauben abzubringen, weswegen die Franken unter Childebert I. das Westgotenreich angreifen. Amalarich wird in der Schlacht bei Narbonne besiegt, flieht nach Barcelona und wird dort ermordet. Mit seinem Tod endet die Herrschaft der Balthen im Westgotenreich
  • König Theudis (531–548)
    Dezember: Neuer König der Westgoten wird Theudis; er ist ostgotischer Abstammung, ehemaliger Waffenträger Theoderichs des Großen, und setzt sich gegen andere Kandidaten durch. Das nördliche Septimanien um Albi fällt an das Frankenreich.
  • Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
  • Fortsetzung 533

Burgunden

Reich von Paris

Reich von Soissons

Reich von Metz

Thüringer

  • König Herminafried (um 500/510–531/534)
    In einer Schlacht an der Unstrut besiegen die merowingischen Franken die Thüringer. Ob dabei auch Sachsen teilnehmen, ist umstritten. Durch Flucht, Deportation und Mord findet die thüringische Königsfamilie in den nächsten Jahren ihr Ende. Das Königreich Thüringen wird zerschlagen und teilweise dem Frankenreich einverleibt, welches damit auch seine Einflusssphäre erheblich nach Osten erweitert. Der genaue Ort der Schlacht ist archäologisch noch nicht nachgewiesen. Widukind von Corvey erwähnt Burgscheidungen als Schlachtort. Dies wird von einigen Wissenschaftlern mit Hinweis auf die noch fehlende Lokalisierung bezweifelt. Sturz Herminafrieds in den Kerngebieten des Reiches
    531–534: Herminafried hält sich noch in östlichen Teilgebieten des Reiches
  • Fortsetzung 534

Vandalen

OSTGERMANEN

Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXXXIV = 1284)

Langobarden

  • König Wacho (510–540)
    Um 531: Die Verlobung zwischen Theudebert I. von Austrasien und Wachos Tochter Wisigarda wird arrangiert, um die Neutralität der Langobarden im fränkisch-thüringischen Konflikt zu sichern
  • Fortsetzung 535

OSTRÖMISCHES REICH

Ghassaniden

Fortsetzung 532

SASSANIDENREICH

  • Großkönig Kavadh I. (2. Amtszeit 499–531)
  • Großkönig Chosrau I. (531–579)
    0913D: Nach dem Tod von Kavadh I. besteigt sein Sohn Chosrau I. den Thron nach blutigen Thronfolgestreitigkeiten und lässt seine Brüder hinrichten
    531-579: Chosrau I. führt umfassende Reformen in Verwaltung, Steuerwesen und Heer durch und fördert Wissenschaft und Kunst (u.a. Zuflucht für die letzten Neuplatoniker nach Schließung der Akademie von Athen 529). Er ist der große Gegenspieler Kaiser Justinians I. und führte das Sassanidenreich zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt, allerdings um den Preis langer, kräftezehrender Kriege. Chosrau I. lebt in der orientalischen Überlieferung als gerechter und kluger Herrscher weiter und wurde zur legendären Gestalt (u.a. in "Tausendundeiner Nacht")

Iberia

Lachmiden

Römisch-Persische Kriege

  • Schlacht von Callinicum
    0419D: Der oströmische Feldherr Belisar wird von den Persern in der Schlacht von Callinicum in der Nähe des heutigen ar-Raqqa am Euphrat geschlagen. Er fällt daraufhin kurzzeitig bei Kaiser Justinian in Ungnade. Al-Mundhir III. beteiligt sich maßgeblich am persischen Sieg bei der Schlacht von Callinicum.
    Zwischen 531 und 554: Weitere Raubzüge und Tributzahlungen des Oströmischen Reichs an die Lachmiden

Fortsetzung 532

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Gupta-Reich

Westliche Ganga-Dynastie

Chalukya

Pallava

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Metall-Schweins; am Beginn des Jahres Metall-Hund)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Liang-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

QUELLEN

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15.06.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

16.01.2025 Grundstock ergänzt

11.07.2025 Grundstock weiter ergänzt

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